Sie ist für Steffen Reiche nachgerückt, der in den Bundestag gewählt wurde.
Zum Wahlkreis von Heppener, die in Eichwalde wohnt, gehört auch die Stadt Dahme, die sie gestern besuchte. Dabei sprach sie mit Amtsdirektor Frank Pätzig, Amtsausschussvorsitzenden Manfred Radan (SPD) sowie dem SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Matthias Ochs. Schwerpunkte waren die Sicherung des Schulstandortes Dahme, die Schaffung von Arbeitsplätzen sowie das Konzept "barrierefreier Tourismus". Letzteres interessierte sie als Vorsitzende des Seniorenbeirates Brandenburgs besonders. "Vom städtischen Rundkurs für Behinderte profitieren alle Bürger der Stadt, etwa Mütter mit Kleinkindern", sagte die Abgeordnete und verwies auf abgesenkte Bordsteine und auf den Plan, rund um die Stadtmauer asphaltierte Wege anzulegen. "Da gehören dann aber reichlich Bänke hin", regte sie an.
Bei einem Rundgang durch die historische Altstadt überzeugte sich Heppener vom Sanierungsstand. "Ich bin zutiefst beeindruckt, wie konsequent der Erhalt alter Bausubstanz hier betrieben wird", sagte sie gegenüber der RUNDSCHAU. "Dahme ist eine schöne, weitgehend sanierte Stadt." Rund um die alte Stadtmauer führte gestern ihr Fußweg, vorbei an historischen Gebäuden und Plätzen. Fachlich begleitet wurde Heppener von Bauamtschefin Christina Denkel. Dass Dahme ein touristisches Leitsystem entwickelt, zudem Info-Material mit wichtigen Gebäuden und Daten besitzt, gefällt Sieglinde Heppener: "Ich bin überzeugt, dass dies von Touristen gut angenommen wird." Ausdrücklich begrüßt sie die Lückenschließung der Fläming Skate in Dahmes Innenstadt. "Entlang der Rad- und Skaterstrecke im Landkreis Teltow-Fl*amp *auml;ming sind schon viele Arbeitsplätze entstanden. Durch die Anbindung wird auch Dahme wirtschaftlich profitieren", sagt sie. Für die Zukunft erwartet sie noch mehr ältere Bürger im Flämingstädtchen. Dass sich Stadt und Amt Dahme schon heute darauf einstellten, habe Sieglinde Heppener bei ihrem Besuch gespürt. "Senioren wird hier offensichtlich nichts übergestülpt. Man nutzt vielmehr ihre Erfahrung und rückt sie in den Mittelpunkt", so die Landtagsabgeordnete.