"Auf dem, was mein Vorgänger Sven Mochmann aufgebaut hat, kann ich gut aufbauen. Die vielen guten Ansätze möchte ich fortsetzen", blickt der neue Senftenberger Agenturchef auf die seit Jahren sinkende Arbeitslosenquote zwischen Ortrand und Lübbenau.

Auch der 38-Jährige steht mit seiner 50-köpfigen Mannschaft vor der Herausforderung, die Unternehmen bei der nicht nachlassenden Suche von Fachkräften zu unterstützen. Mittlerweile spiele selbst das Alter der zu Qualifizierenden kaum noch eine Rolle. Andererseits erhalte jeder vorsprechende Arbeitslose ein Vermittlungsangebot oder einen Vermittlungsvorschlag. Die Schwerpunktgruppen bei der Vermittlung bleiben Langzeitarbeitslose, Jugendliche und zunehmend Flüchtlinge mit gewisser Bleibeperspektive. Der Mindestlohn, so die Einschätzung von Lars Albrecht, habe sich weder positiv noch negativ auf den Arbeitsmarkt ausgewirkt.

Der neue Agenturleiter stammt aus dem Elbe-Elster-Landkreis, lebt aber mit Frau und zwei Kindern in Cottbus. Nach der Ausbildung bei der Agentur absolvierte er ein internes Aufbaustudium.

Es folgten Tätigkeiten in Elbe-Elster und Dahme-Spreewald. 2007 stieg er in die Führungsebene auf. Zunächst war er Teamleiter im Servicecenter in Cottbus. Weitere Stationen waren das Jobcenter Dahme-Spreewald (Teamleiter), Geschäftsstellenleiter für Lübben und Luckau, Teamleiter bei der Agentur in Cottbus und zuletzt Bereichsleiter in Frankfurt/Oder.