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| 18:43 Uhr

Kommunalwahl 2019
Ansturm auf das Dahmer Stadtparlament

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Logo Wahlen 2019 FOTO: LR / Janetzko, Katrin
Dahme. 66 Kandidaten bewerben sich um die 16 Stadtverordnetensitze. In Ihlow Wechsel auf dem Bürgermeisterstuhl.

66 Kandidaten kämpfen am 26. Mai um die 16 Sitze in der Stadtverordnetenversammlung.  In den Gemeinden Dahmetal und Ihlow gibt es je neun Bewerber für acht Plätze, im Niederen Fläming sind es 19 Bewerber für 16 Sitze.

Neben der Stadt Dahme werden   in den übrigen drei amtsangehörigen Gemeinden die ehrenamtlichen Bürgermeister gewählt. Ohne Gegenkandidaten treten in Dahmetal Amtsinhaber Manfred Hartfelder (CDU, Rentner, geboren 1950) und im Niederen Fläming der parteilose Amtsinhaber Matthias Wäsche, Jahrgang 1977 und Projektleiter, an. In Ihlow verabschiedet sich Werner Schröder nach 18 Jahren. Nachfolger will der 1965 geborene, parteilose  Zerspanungsfacharbeiter Frank Schüler werden, bislang Ortsvorsteher des Ortsteils Rietdorf.

Für das Dahmer Stadtparlament schickt  das im Vorjahr neu formierte Bündnis Freie Wählergemeinschaft/CDU 21 Männer und Frauen ins Rennen, die von Bürgermeisterkandidat Thomas Willweber angeführt werden. Vom Zusammengehen mit der CDU verspricht sich die Freie Wählergemeinschaft nach eigenen Angaben insbesondere engere Kontakte in den Kreis-, Land- und Bundestag und damit bessere Aussichten für die Unterstützung regionaler Projekte. Die Sanierung des Hortes, ein Konzept fürs Schützenhaus, ein Jugend-Stammtisch sowie der Ausbau des Sportwelt-Areals sind Punkte, für die das Bündnis unter anderem steht.

Ebenfalls 21 Namen verzeichnet die Liste der Wählergemeinschaft Dahme-Umland mit Frontmann Manfred Schmiedchen, geboren 1955 und Rentner,  aus Wahlsdorf.  Sie sieht sich vorrangig als Interessenvertretung für die eingemeindeten Dörfer, setzt sich für Bauvorhaben wie das Mehrgenerationenhaus in Niebendorf-Heinsdorf ein und will die Dörfer bei der Lösung von Problemen unterstützen.

Die Verwaltungsbeamtin Iris Schulze, Jahrgang 1967, führt die Liste der Wählergruppe Landleben mit insgesamt zehn Kandidaten an.  Sie werben mit dem Slogan  „Generationenpark statt Windpark“ um die Gunst der Wähler. Zudem setzen sie sich unter anderem für den Erhalt von Kindereinrichtungen in Dörfern und für eine gute Ausstattung der Schulen ein.

Die Partei Die Linke mit Diplom-Betriebswirtin Heike Kühne, Jahrgang 1960,  auf Listenplatz eins, Bürgermeisterkandidat Frank Donath  und sieben weiteren Männern und Frauen will die gerechte Entwicklung aller Ortsteile, fordert unter anderem einen Ausbau der Dahmer B 102 von Ortsschild zu Ortsschild, will sich stark machen für mehr Bürgerbeteiligung und tritt gegen Fremdenhass ein.

Frontmann der vier Stadtverordneten-Kandidaten der SPD ist Matthias Ochs, geboren 1952 und Rentner. Sie haben mit dem 25-jährigen Michael Müller den jüngsten Bewerber in ihren Reihen und wollen sich unter anderem für eine durchgängige Buslinie Luckau-Dahme-Jüterbog, für eine Stärkung touristischer Potenziale sowie für die Vernetzung von Verwaltung, Kommunalpolitik und heimischen Betrieben engagieren.

Für Bündnis 90/Die Grünen will Bürgermeisterkandidat Rico Oppitz zugleich auch Stadtverordneter werden. Wird er gewählt, zieht seine Partei erstmals ein.