Der Überschuss im Verwaltungshaushalt habe 112 000 Euro und im Vermögenshaushalt 61 000 Euro betragen. "Wir haben unsere Schulden weiter verringert", sagte Deutschmann. "Sie betragen 558 000 Euro." Das seien 132 Euro pro Einwohner.
Fast 300 000 Euro habe Heideblick im vergangenen Jahr investiert. In der Investitionsrücklage hätten sich Ende des Vorjahres 478 900 Euro befunden, in der allgemeinen Rücklage 491 900 Euro. Im laufenden Haushaltsjahr sollen beiden Rücklagen zu jeweils etwa 50 Prozent 413 000 Euro entnommen werden. "Wir planen keine neuen Schulden, sondern wollen sie weiter abbauen", erklärte Deutschmann. "Auch die Steuern werden nicht erhöht."
Dennoch will die Gemeinde weiter investieren, insgesamt etwa 1,5 Millionen Euro. Der größte Posten sei die Sanierung der Turnhalle in Walddrehna für 357 000 Euro, das Gros davon gefördert durch den Landkreis-Dahme-Spreewald (die RUNDSCHAU berichtete). Für 265 000 Euro, davon etwa die Hälfte gefördert, wurde ein neues Feuerwehrfahrzeug angeschafft.
320 000 Euro sind für die Sanierung der Poststraße in Walddrehna eingeplant. Vor Baubeginn müsse die Gemeindevertretung eine Abschnittsbildung beschließen. "Darin wird festgelegt, welche Anwohner beitragspflichtig sind und an den Kosten für den Straßenbau beteiligt werden", erklärte Sabine Schötz von der Gemeindeverwaltung. Schon im Jahr 1994 habe es einen ersten Bauabschnitt mit Kostenbeteiligung der Anlieger gegeben. "Diese Grundstücke sind diesmal von den Kosten ausgeschlossen", so Sabine Schötz. Um im Ernstfall Rechtssicherheit zu haben, sei eine Abschnittsbildung erforderlich. In der allgemeinen Satzung zur Erhebung der Straßenausbaubeiträge der Gemeinde Heideblick sei das nicht so konkret geregelt.