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| 18:06 Uhr

Haushalt genehmigt
Unterspreewalds Haushalt mit sportlichem Ziel

Feuerwehr, Kita und Schule in Schönwalde arbeiten eng zusammen-wie hier während einer Übung. In den Brandschutz und die Bildung will das Amt Unterspreewald auch im nächsten Jahr investieren.
Feuerwehr, Kita und Schule in Schönwalde arbeiten eng zusammen-wie hier während einer Übung. In den Brandschutz und die Bildung will das Amt Unterspreewald auch im nächsten Jahr investieren. FOTO: Andreas Staindl
Kasel-Golzig. Amt investiert in Bildung, Feuerwehr und Infrastruktur Von Andreas Staindl

Der Haushalt des Amts Unterspreewald für das nächste Jahr ist beschlossen. Die Mitglieder des Amtsausschusses haben einstimmig zugestimmt während ihrer Sitzung kürzlich.

Das Finanzpaket ist zwar nicht ausgeglichen, doch der Fehlbetrag von etwa 145 000 Euro im Ergebnishaushalt wird durch Überschüsse aus der Rücklage ausgeglichen, wie die Kämmerin Sieglinde Standfuß sagt. Die Kommunalaufsicht des Landkreises Dahme-Spreewald muss den Haushalt noch genehmigen. Der Amtsausschussvorsitzende Roland Gefreiter (parteilos) bezeichnet das Finanzpaket 2019 als „sportliches Ziel“, auch, weil das Amt ordentlich investiert.

Geld fließt vor allem in die Bereiche Feuerwehr, Bildung und Infrastruktur. Sowohl die Kita „Regenbogen“ als auch die Verwaltung in Schönwalde werden erweitert, Feuerwehrgerätehäuser neu- und angebaut und Löschbrunnen angelegt. Außerdem hat das Amt eingeplant, neue Feuerwehrfahrzeuge zu beschaffen und weitere Feuerwehrtechnik und -ausrüstung bereitzustellen. Ohne Förderung sind diese großen Projekte allerdings nicht zu stemmen. Der Amtsdirektor Henri Urchs geht jedoch davon aus, „dass wir die nötigen Fördermittel erhalten und die Maßnahmen wie geplant umsetzen können“. Entsprechende Signale habe er erhalten.

Planungsleistungen für die Erweiterung der Kita und des Amtsgebäudes in Schönwalde sowie den Auftrag für einen Feuerlöschbrunnen in Glienig (Gemeinde Steinreich) hat der Amtsausschuss jetzt mit mehreren Beschlüssen auf den Weg gebracht.

Die Personalkosten sind der größte Posten im Finanzhaushalt des Amtes Unterspreewald. Sie sind laut Kämmerin um etwa 632 000 Euro gegenüber dem vergangenen Jahr gestiegen und betragen insgesamt rund 6,5 Millionen Euro. Das seien 66,5 Prozent des gesamten Finanzhaushalts für 2019. Zur Steigerung habe beispielsweise die Übernahme der Kita „Eichhörnchen“ in Rietzneuendorf (die RUNDSCHAU berichtete) sowie die Einstellung zusätzlicher Mitarbeiter in der Verwaltung geführt.

Die Amtsumlage wird im nächsten Jahr um ein Prozent auf dann 37 Prozent gesenkt. Dennoch erhöht sich die Amtsumlage um 376 800 Euro gegenüber diesem Jahr, wie Sieglinde Standfuß sagt. Grund ist der Anstieg der Umlagegrundlage. Der Schuldenstand des Amts Unterspreewald betrage 1 235 000 Euro.