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| 01:05 Uhr

Am Sonntag großer Bahnhof in Wanninchen

Wanninchen.. Alle Hände voll zu tun haben derzeit die Mitarbeiter im Naturparkzentrum Wanninchen. Gabriele Bernhardt

Im oberen Ausstellungsraum müssen noch einige Leihgaben beschriftet und die Schautafeln ausgerichtet werden, damit am Sonntagmittag die Ausstellung „Verschwundene Orte“ feierlich eröffnet werden kann. „Es war ein großes Arbeitspensum“ , so Sybille Hartnick, die in der Sielmann Stiftung für das Marketing zuständig ist, rückblickend. „Aber es hat sich wirklich gelohnt.“ Mit der Ausstellung wird ein Ort der Begegnung geschaffen, um interessierten Bürgern Einblicke in die jüngere Vergangenheit der Region zu ermöglichen: Gezeigt wird, welche Wunden der Braunkohleabbau hinterlassen hat und der verschwundenen Dörfer und Orte gedacht. Die Ausstellung im Naturparkzentrum ist dank der großartigen Unterstützung der ehemaligen Einwohner von Wanninchen, Pademagk, Presenchen, Torno, Stoßdorf und Gliechow zu einem Zeitzeugnis geworden. Dokumentiert wird, wie es in den Dörfern einmal aussah, wie bis in die 70er- und 80er-Jahren dort gelebt, gearbeitet und auch gefeiert wurde. Mit Leihgaben und Fotos haben sie zum Gelingen der Ausstellung beigetragen, ist Hartnick äußerst zufrieden.
Höhepunkt des kommenden Sonntags ist gegen 13 Uhr die Unterzeichnung des neuen IBA-Projektes „Sielmanns Naturlandschaft Wanninchen“ . Zur Halbzeit der Internationalen Bauausstellung (IBA) Fürst-Pückler-Land wird dieses Projekt aufgenommen, das im Tenor des sanften Tourismus Besucher in die Region locken soll. „Wir erwarten dazu am Sonntag hohen Besuch“ , so Hartnick weiter. So werden unter anderen der Präsident des Landesumweltamtes, Matthias Freude, Walter Stelte von der Sielmann Stiftung und IBA-Geschäftsführer Rolf Kuhn erwartet, um die Dokumente zu unterzeichnen.
Ablauf am Sonntag:
10 Uhr Expedition „Lust auf Natur“
13 Uhr Unterzeichnung der Projektvereinbarung
13.40 Uhr Ausstellungseröffnung „Verschwundene Orte“
15 Uhr Expedition