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| 13:48 Uhr

Zauber in der Altstadt
Weihnachtsmann reist früher an

Luckau. Altstadt-Romantik und neue Ideen treffen sich beim Luckauer Weihnachtsmarkt. Von Carmen Berg

Blühende Geranien überall lassen es fast vergessen - doch die Weihnachtszeit rückt mit Riesenschritten näher. Beim Gewerbeverein „Wir sind Luckau“ ist das Programm für den Weihnachtsmarkt am Sonnabend, 8. Dezember, festgezurrt. Vorstandsmitglied Jutta Dzielak kündigt Neuerungen an.

Die offensichtlichste: Bereits um 12 Uhr und damit zwei Stunden früher als gewohnt, startet das Markttreiben  mit einer Schlemmermeile. Angeboten werden  jahreszeittypische Gerichte von der Schlachteplatte über Schwein am Spieß bis zum Grünkohl. So gestärkt, können sich Luckauer und Gäste freuen auf ein Bühnenprogramm mit wechselnden Darbietungen zu jeder vollen Stunde. Den Auftakt machen um 13 Uhr die Gießmannsdorfer Bläser, die gegen 13.30 Uhr auch Bürgermeister Gerald Lehmann beim Anschnitt des Stollens aus der Bäckerei Bubner begleiten werden.

Weit kürzer als sonst ist die Wartezeit auf den Weihnachtsmann. Schon um 14.30 Uhr steigt er vom Roten Turm herab und zieht mit den Kindern auf den Markt, wo er in der Georgenkapelle Sprechstunde hält. „Auch wenn der Andrang groß ist, nimmt sich der Weihnachtsmann Zeit für jedes Kind“, verspricht Jutta Dzielak.

Auf der Bühne spielen um 15 Uhr Kita-Erzieherinnen für die Kleinen ein Märchen, um 16 Uhr wird das Puppenspiel „Hänsel und Gretel“ gezeigt“, um 18 Uhr lädt die Musikschule Fröhlich zum gemeinsamen Weihnachtslieder-Singen ein. Zauberhaft wird es um 20 Uhr mit der Body Magics Show aus Coswig.

Dazwischen werden um 17 Uhr die Gewinner eines Weihnachts-Rätsels ermittelt, das seine Premiere hat. Dazu lohnt es sich für die Kinder, in den geöffneten Altstadtläden genau hinzuschauen. In 24 Läden hängen Märchenbilder aus, sechs davon sind zu erraten und in einen „Laufzettel“ einzutragen. Wer richtig tippt, kann eines von 24 Weihnachtspäckchen gewinnen, so Dzielak.

Was sich nicht ändert: Luckau will sich am 8. Dezember in weihnachtlicher Romantik präsentieren. Dafür öffnen Gartenstädter ihre geschmückten Höfe. Unter anderem gestaltet Familie Kohl mit Bohn­stedt-Gymnasiasten Am Markt 3 einen „Pennälerhof“ mit Wichtelglücksrad. Wer mag, kann einen Blick in die alte Backstube werfen, nennt Jutta Dzielak ein Beispiel.

Vom Markt über die Hauptstraße bis zum Töpfermarkt heißt es bummeln, genießen, sich überraschen lassen. Neu ist ein großes Zelt im vorderen Teil der Hauptstraße, in dem Strickerinnen und Holzgestalterinnen ihre Kunst zeigen und Kinder in einer Kuschelecke Märchen lauschen können.

Die Schlabendorfer Landfrauen, die Sellendorfer Brenner und die Werkstätten der Arbeiterwohlfahrt stellen sich in ehemaligen Läden vor, im Rathaussaal ist Kunst und Kreatives zu bewundern. Leseratten können bei einem Bücherbasar fündig werden. Wer Bücher spenden möchte, hat bis zum 30. November im Service-Büro im Rathaus Gelegenheit.