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| 01:33 Uhr

Abwässerverbände Luckau und Crinitz nicht vor schneller Fusion

Luckau. Die angestrebte Fusion der finanziell stark angeschlagenen Trink- und Abwasserzweckverbände (TAZV) Luckau und Crinitz in den Märkischen Abwasser- und Wasserverband (MAWV) mit Sitz in Königs Wusterhausen wird es in absehbarer Zeit nicht geben. Der MAWV habe dem zuständigen Ministerium in Potsdam mitgeteilt, dass „eine Eingliederung des TAZV Luckau, ohne dass ein Statusbericht mit einer daraus resultierenden Risikobewertung und Entschuldung vorliegt, abgelehnt wird“, heißt es in Unterlagen des TAZV Crinitz, die während der Verbandsversammlung am heutigen Mittwochabend in Babben (18 Uhr, Gaststätte Fiebig) beraten werden sollen. tw

Insbesondere aufgrund unterschiedlicher Auffassungen über die Höhe der notwendigen Entschuldung des TAZV Luckau sei eine Eingliederung in den MAWV unrealistisch. Eine davon abgekoppelte Übernahme des Crinitzer Verbandes, der auch für Teile von Luckau (Fürstlich Drehna) und Heideblick (Weißack) zuständig ist, werde abgelehnt. Wann es zu einer Fusion kommt, "lässt sich… nicht beurteilen". Eine kurzfristige Eingliederung des TAZV Crinitz in den Luckauer Verband und spätere gemeinsame Fusion mit KW ("Matroschka-Prinzip") sei nicht umsetzbar. Als nächstes soll der TAZV Crinitz den Wasserliefervertrag mit dem Calauer Wasserverband neu verhandeln. Außerdem müssen Trinkwasser-Leitungsrechte geklärt werden. Denn: "Gesicherte Erkenntnisse zur genauen Lage der Leitungen liegen nicht vor." Für die Datenermittlung werden aus dem Schuldenmanagementfonds des Landes 70 000 Euro bereitgestellt. tw