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| 02:41 Uhr

Abschied für Waltraut Götz

Luckau hat wieder ein Storchenpaar auf dem großen Schornstein am Moorbad. Nach der Ankunft des ersten Adebars Anfang April ist unlängst auch der zweite eingetroffen. be be dpr dpr

Wie Leserin Sieglinde Reuter berichtet, seien die beiden Rotstrümpfe fleißig am Flirten. Nun hoffen die Luckauer Storchenfreunde auf Nachwuchs im Nest. Im Vorjahr war ein Junges geschlüpft, konnte von den Eltern jedoch nicht erfolgreich großgezogen werden. Vermutlich war das Kleine bei kalter Witterung aus dem Nest gefallen.

Obwohl Petrus den Luckauern bei ihren jüngsten Großveranstaltungen zum Tulpenfest und zur Niederlausitzer Leistungsschau nicht hold war, seien beide Events gut besucht gewesen, so Bürgermeister Gerald Lehmann vor den Stadtverordneten. Das Tulpenfest verzeichnete 3000 Gäste, die Messe im Grünen wollten trotz Kälte und Regen an den beiden Tagen etwa 10 000 Leute sehen. "Das spricht für die Beliebtheit der Angebote", so der Bürgermeister.

Etwas spät dran war Vetschaus Bürgermeister Bengt Kanzler am Donnerstag im Hauptausschuss. Erstmals war dort Marita Merting zugegen, die seit dem 1. April Kämmerin der Stadt Vetschau ist. Die Sitzung war bereits weit fortgeschritten und die neue Kollegin hatte schon mehrfach das Wort ergriffen, als der Bürgermeister sie vor den Stadtverordneten in der Runde ausdrücklich willkommen hieß. Noch mal die Kurve gekriegt, Herr Kanzler.

Unter ihrer Leitung wurden in der Lübbenauer Stadtverordnetenversammlung seit Oktober 1990 3748 Beschlüsse gefasst. Sie war im Rathaus 178 Mal Sitzungsleiterin. Sie hat die Kultur- und Sportstiftung der Stadt aufgebaut. Und vor der Wende hat sie seit 1973 das Abgeordnetenbüro geleitet. Mit diesem kleinen Rückblick hat Bürgermeister Helmut Wenzel (parteilos) bei der Stadtverordnetenversammlung am Mittwoch Waltraut Götz gewürdigt, die nun in den Ruhestand geht. Zuletzt habe sie als Wahlleiterin einen guten Job gemacht hat.

Mit Tränen in den Augen nahm Waltraut Götz daraufhin Blumen von allen Fraktionen und vom Bürgermeister entgegen. Der CDU-Stadtfraktions chef Martin Habermann schenkte der Lübbenauerin Blumen zum Einpflanzen und sagte: "Ohne Sie wären die Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung völlig hilflos gewesen."