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Abendliche Wassermusik in der Gartenstadt

Farbiges Licht gibt nächtlichem Musikspektakel, hier an der Moorbadkreuzung, eine romantische Komponente.
Farbiges Licht gibt nächtlichem Musikspektakel, hier an der Moorbadkreuzung, eine romantische Komponente. FOTO: Stadt Luckau/Keilbach
Luckau. Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr erlebt die Luckauer Kahnnacht am kommenden Sonnabend, 15. Juli, ihre zweite Auflage. red/be

In der Spreewaldstadt Lübben haben Kahnnächte Tradition. Wer in Luckau eine Kopie vermutet, liegt jedoch falsch. Denn in der Gartenstadt sitzen die Musiker auf den Kähnen. Die Besucher können der handgemachten Live-Musik vom Ufer aus folgen, während sie entlang der idyllisch ausgeleuchteten Wasserwege durch die Altstadt flanieren. "Das hat seinen ganz besonderen Reiz", ist Tino Wolff vom Veranstaltungs- und Kulturmanagement im Luckauer Rathaus sicher.

Wie im Vorjahr werden zwischen Napoleonhäuschen, Bebelplatz, Mönchhof, Sommergarten und Manteuffelplatz die musikalischen Klänge direkt vom Wasser ans Ufer übertragen. Zuhörer können verweilen oder gemütlich zur nächsten Band weiterbummeln.

Für jeden Geschmack sei etwas dabei, sagt Tino Wolff, denn auf den schwimmenden "Bühnen" gibt es ein breites Spektrum.

Aus der Partnerstadt Merzig beispielsweise kommt die Band Dr3iklang und bringt Acoustic Rock in die Gartenstadt mit. Auf einem weiteren Kahn lässt die junge Berliner Band Feli D. groovigen Deutsch-Pop hören. Zudem wollen einheimische Musiker in ihren Kähnen Einheimische und Gäste bestens unterhalten. Lutz de Shawue und seine Frau Heike haben sich mit Folk-Rock angekündigt. Nomen est omen heißt es bei Nicos Dixieband mit Dixie- und Jazz-Klängen. Erstmals auf dem Kahn unterwegs ist das Luckauer Salonorchester mit Schlagern und Evergreens, kündigt Tino Wolff an. Geboten werde den nächtlichen Flanierern außerdem eine abwechslungsreiche Versorgung und zudem im Rahmen der Kahnnacht eine weitere Neuerung: "An allen Stationen können sich die Gäste auf eine Feuer- und Unterhaltungsshow freuen", sagt Wolff. Neben Musikgenuss auf besondere Art und Altstadt-Flair an einem Sommerabend hat er ein weiteres Argument, mit dem die Kahnnacht am Sonnabend ab 20.30 Uhr punkten kann: Der Eintritt ist frei.