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| 17:24 Uhr

ABC-Einheit der Feuerwehr untersucht herrenlose Boote

Unbekannte haben einen Einsatz auf dem Krossinsee ausgelöst. Sie zerschnitten Sicherungsleinen von Booten und versprühten eine unbekannte Flüssigkeit.

Königs Wusterhausen (red/bt) Mehrere herrenlos auf dem Krossinsee treibende Boote waren Anlass für einen Polizeieinsatz am Donnerstag. Und nicht nur das: Die Feuerwehr rückte mit dem ABC-Zug an. Sie sollte prüfen, ob gefährliche Chemikalien an Bord sind.

Zeugen hatte die Polizei am Donnerstag gerufen. Sie hatten ausgemacht, dass mehrere Boote auf dem Krossinsee bei Königs Wusterhausen trieben. "Unbekannte hatten bei den Booten die Sicherungsleinen durchtrennt", erklärte Polizeisprecher Torsten Wendt am Freitag. Darüber hinaus hatten die Täter eine unbekannte, übel riechende Flüssigkeit im Außen- und Innenbereich der Boote versprüht. Es musste geklärt werden, ob es sich um umweltgefährdende Gifte handelt. Zumindest lag die Vermutung nahe, erläuterte der Polizeisprecher. Deshalb ist zunächst auch die Feuerwehr mit dem ABC-Zug angefordert worden.

Die versprühte Substanz wird gegenwärtig von Spezialisten des Landeskriminalamtes untersucht. Sie waren hinzugezogen worden, um Klarheit zu schaffen. Über ein Ergebnis dieser Untersuchung gab es am Freitag von der Polizei keine Informationen.

Der bislang absehbare Schaden wird auf rund 8000 Euro geschätzt, informierte der Sprecher weiter.