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| 18:12 Uhr

Stadt setzt ein Zeichen
5000 Euro für Kirche Heinsdorf

Dahme/Heinsdorf. Dahme unterstützt den Förderverein bei der Sanierung. Von Carmen Berg

Mit 5000 Euro unterstützt die Stadt Dahme die Fortsetzung der Sanierungsarbeiten an der Kirche im Ortsteil Heinsdorf. Das haben die Stadtverordneten bei ihrer letzten Zusammenkunft in alter Besetzung dieser Tage vor der anstehenden Kommunalwahl einstimmig beschlossen. Sie folgten damit einem Vorschlag von Bürgermeister Thomas Willweber (FWG).

Den Zuschuss erhält der Förderverein, der vor mehr als zehn Jahren die Sicherung und Wiedernutzung des Gotteshauses auf den Weg gebracht hat, das zu DDR-Zeiten wegen Baufälligkeit  bis auf Reste des Turmes und der Seitenwände abgerissen worden war.

Mit dem Zuschuss sollen die bisherigen Leistungen des Vereins gewürdigt werden, so der Bürgermeister. Dank zahlreicher Unterstützer und Spender wurden in den Jahren der Turm auf Vordermann gebracht sowie der vordere Teil des Kirchenschiffes mit einem Tonnendach aus Holz geschützt und mit einem Glasgiebel versehen. Berge von Schutt im Kircheninneren sowie entlang der Außenmauern waren vorher zu beräumen. Eine Mammutaufgabe für Vereinsmitglieder und Helfer.

Der überdachte Kirchenteil wird bereits rege für Konzerte, Lesungen, Ausstellungen und Veranstaltungen genutzt. Doch es sind weitere Arbeiten nötig, deren Kosten Vereinsvorsitzender Günter Ukro insgesamt auf 28 000 Euro beziffert. Einen Teil können Verein und Kirchengemeinde selbst aufbringen. Für rund 20 000 Euro wird Hilfe gebraucht. Von dem Geld sollen die Sicherung der Außenwände fortgesetzt, ein barrierefreier Zuweg zum Bauwerk sowie eine Open-Air-Bühne im offenen Teil des Kirchenschiffes gebaut werden. Es entstehen zudem mehr Publikumsplätze.

Laut Bürgermeister gibt die Haushaltslage den Zuschuss her, und es sei sinnvoll, das Projekt, das ein touristisches Aushängeschild sei, rund zu machen. Dem schlossen sich die Stadtverordneten an. Der Verein und die Helfer hätten das verdient, so Iris Schulze (Landleben). „Und außerdem ist es wichtig, auch für die ländlichen Dahmer Ortsteile ein Zeichen zu setzen.“