(abh) Mit einem traditionellen Salutschießen wurde am Sonntagnachmittag die neue Sonderausstellung im Niederlausitz-Museum in Luckau eröffnet. Darin erhalten die Besucher einen Einblick in die Vereinstätigkeit der alten und neuen Schützengilde Luckau. Anlass ist das 450-jährige Bestehen des Vereins. Zahlreiche Besucher und befreunde Schützengilden haben die Ausstellungseröffnung begleitet.

„Ich möchte mit dafür bedanken, dass die Schützen das Jubiläum zum Anlass nehmen, einen Einblick in die Geschichte unserer Stadt zu geben“, sagt Bürgermeister Gerald Lehmann. Die ausgestellten Objekte führen zu den Anfängen der Schützengilde im späten Mittelalter zurück. Über die Jahrzehnte entwickelten sich eigene Rituale und Traditionen wie das Königs- und Vogelschießen, Feste und Umzüge, eigene Uniformen, Fahnen oder Abzeichen. Vieles davon hat sich bis heute erhalten. Auch nach der Neugründung der Schützengilde 1990 lebten diese Traditionen und Gepflogenheiten wieder auf.

Zusammengetragen wurden die Dokumente, Fotos und Relikte von den Mitarbeitern des Niederlausitz-Museum und den Mitgliedern der Schützengilde. Vor 19 Jahren wurden dem Verein erstmals historische Andenken übergeben. Ein umfangreiches Konvolut hat sich seitdem angesammelt. „Wir bedanken uns bei den Luckauern für die Geschenke und das an uns entgegengebrachte Vertrauen“, sagt Axel Schmidt, Vorstandvorsitzender der Schützengilde Luckau.

Die Sonderausstellung kann bis zum 5. Januar 2020 zu den Öffnungszeiten des Niederlausitz-Museums besichtigt werden.