Im Großen Haus des Staatstheaters Cottbus ist am Donnerstag das 25. Studentische Satire-Festival Ei(n)fälle eröffnet worden. Insgesamt 30 Gruppen und Solisten aus zehn Bundesländern werden bis zum Sonntag Proben ihres Könnens in Cottbus geben.

Das Festival ist in diesem Jahr vom 25. Jubiläum geprägt. Vertreter verschiedener Festival-Epochen sind im Programm zu erleben. Die Gruppe Störfall aus Hannover, die das erste Festival 1996 eröffnet hat, hat sich nach langer Pause wieder zu einem Kurzauftritt zusammengefunden. Christian Hirdes aus Bochum, von 2001 bis 2005 unter dem Namen Otto Normal beim Festival vertreten, zeigt, was aus ihm geworden ist. Dietrich & Raab kamen zunächst mit ROhrSTOCK nach Cottbus und später dann als eigenes Ensemble. ROhrSTOCK selbst kommt nicht nur zum 25. Mal zum Festival, sondert feierte in diesen Tagen auch seinen 50. Geburtstag. Die Gruppe ist damit das dienstälteste noch aktive Studentenkabarett Deutschlands.

Festival als Satire-Woche

Das Festival präsentiert sich als Satire-Woche. Über einen Zeitraum von zehn Tagen werden insgesamt neun Veranstaltungen zu erleben sein. In Inhalt und Form steht das Festival für Vielfalt. Neben dem klassischen Kabarett haben Literatur, Film, Musik und Slam ihren Platz. Nach der erfolgreichen Premiere im Januar 2019 gibt es erneut einen Poetry Slam. Bereits am Dienstag waren beim Science Slam fünf der bisherigen sechs Sieger gegeneinander angetreten. In der Gunst des Publikum am weitesten vorn lag diesmal Yvonne Ciupack, akademische Mitarbeiterin der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus. In der Kurzfilmnacht waren die besten Filme der vergangenen Jahre sowie Streifen, die es nicht ins Programm geschafft hatten, zu sehen.

Mit der Einführung einer offenen Bühne unter dem Titel Kabarett mit Sahne am Samstagnachmittag hat das Festival zusätzliche Auftrittsmöglichkeiten geschaffen.