Dieser verbindet den Geierswalder mit dem Partwitzer See. Somit steht einer Wasserfahrt von Senftenberg bis nach Partwitz, einer Strecke von rund 15 Kilometern, nichts mehr im Wege.

Petra Kockert, Chefin der Touristischen Gebietsgemeinschaft Lausitzer Seenland, hat die Inbetriebnahme des Barbara-Kanals angekündigt. Das bestätigt die Bergbausaniererin Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbauverwaltungsgesellschaft mbH (LMBV): "Die Arbeiten konzentrieren sich derzeit auf die Schiffbarmachung des Geierswalder und des Partwitzer Sees sowie der befahrbaren Verbindungen", erklärt Stefanie Klein von der LMBV. Konkret heißt dies, dass ab 1. Juni 2013 drei Seen von den Kapitänen angesteuert werden können.

Die ebenfalls bereits fertiggestellten Überleiter wie der Sornoer und Rosendorfer Kanal sowie die Verbindung vom Partwitzer zum Neuwieser See (Überleiter 6) seien erst mit dem Erreichen der Endwasserstände in den jeweiligen Gewässern nutzbar. LMBV-Angaben zufolge wird dies im Jahr 2016 der Fall sein.

Der Barbara-Kanal ist der älteste Überleiter des Lausitzer Seenlandes. Seine Vollendung jährt sich im Dezember 2013 zum zehnten Mal. Die nach der Schutzpatronin der Bergleute benannte Verbindung misst eine Länge von 1150 Metern. Die Heilige Barbara ist im Brückengeländer als Figur dargestellt.

Mitten durch den Kanal verläuft die Landesgrenze zwischen Brandenburg und Sachsen. Über die Kanalbrücke führt der Radweg von Geierswalde in Richtung Rostiger Nagel beziehungsweise Lieske. Darüber hinaus existiert im Überleiter eine Wehranlage.