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Zwei Nominierungen "von hier"

Hoyerswerda/Dresden. Wenn am Montag in Dresden zum sechsten Mal der Sächsische Bürgerpreis verliehen wird, gehören auch zwei Nominierte aus der Hoyerswerdaer Region zu den möglichen Preisträgern. So sind unter anderem der Hoyerswerdaer Kunstverein sowie Monika Simmank aus Laubusch unter den insgesamt 118 vorgeschlagenen Vereinen, Initiativen, Institutionen und Einzelpersonen. red/cw

Der Sächsische Bürgerpreis wird seit 2011 in fünf verschiedenen Kategorien verliehen und ist jeweils mit 5000 Euro dotiert. Er rückt Menschen in den Fokus, die sich ganz besonders für andere Menschen und das Zusammenleben in der Gesellschaft engagieren.

Die Nominierten werden von den Landkreisen und kreisfreien Städten vorgeschlagen. Erstmals kam in diesem Jahr die neue Kategorie "Engagement in der Arbeit mit Flüchtlingen" hinzu.

Einsatz für die Kultur

Die aus der Hoyerswerdaer Region Nominierten wurden allerdings beide für die Kategorie "kulturell-geistliches Engagement" vorgeschlagen. So habe sich der Hoyerswerdaer Kunstverein mit seinem Brigitte-Reimann-Projekt und mit seinem Engagement für das geschichtliche und kulturelle Erbe der Stadt Hoyerswerda hervorgetan. Interesse für fremde Kulturen und den Einsatz für die Demokratie werde besonders auch mit Angeboten für junge Leute befördert, heißt es im Nominierungstext.

Monika Simmank aus Laubusch wurde für ihr Engagement in vier Kirchgemeinden benannt. "Sie bedient vier Orgeln zu Gottesdiensten, erteilt Christenlehre, reinigt die Kirche, ist Beirat im Gemeindekirchenrat Laubusch, kümmert sich um den Laubuscher Kirchenboten, kocht und backt für Veranstaltungen", heißt es in der Begründung für den Vorschlag..

Der Bürgerpreis wird am kommenden Montag in der Frauenkirche Dresden verliehen. Er wurde gemeinsam von der Stiftung Frauenkirche Dresden und der Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank initiiert und steht unter der Schirmherrschaft des sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich, der den Preis auch übergeben wird.