Nach den aktuellen Orientierungsdaten des Regierungspräsidiums (RP) Dresden fallen die Zuweisungen für die Zuse-Stadt deutlich geringer aus, als bisher angenommen. Insgesamt rechnet die Verwaltung von 2006 bis 2008 mit rund 11,3 Millionen Euro weniger an staatlichen Zuweisungen als bislang erwartet. Gleichzeitig sei in Hoyerswerda aber nicht zu erwarten, dass das Gesamtsteueraufkommen in der Stadt deutlich ansteige, sagt Finanzbürgermeister Stefan Skora (CDU).
Doch: Was bleibt als Ausweg aus der drohenden Finanzmisere? Der Bürgermeister zuckt mit den Schultern. „Mit Sparen wird es uns und keiner anderen Kommune mehr gelingen, die Defizite auszugleichen“ , ist erüberzeugt und fordert eine Neuregelung der Verteilung der Mittel zwischen Bund, Land und Kommunen. „Die großen strukturellen Probleme müssen angegangen werden“ , so Skora.