Vor allem der Transport der Herzstücke der Sammlung, also der großen Rechenmaschinen, wird eine Herausforderung werden, wie Andrea Prittmann, die Projektkoordinatorin und Leiterin des neuen Zuse-Computer-Museums (ZCOM) mitteilt.

Kompliziert scheint der große Umzug: die alte Ausstellung musste abgebaut, Objekte inventarisiert und verpackt sowie letztlich auf Paletten gestapelt und auch gesichert werden. Nebenbei müssen auch die neue Depotordnung und Logistik geplant werden, so Andrea Prittmann. Der große Plan steht bereits und Firmen aus der Region werden beim Umzug unterstützen.

Insgesamt 3,3 Millionen Euro - teils auch mit Mitteln des Freistaates - wurden in den Umbau des neuen Zuse-Computer-Museums in der Bonhoefferstraße investiert. Ziel sei es, den "Spirit of Zuse" in Hoyerswerda wieder zu beleben und eine Erlebnis- sowie Lernwelt rund um den Computer zu schaffen. Die neue Dauerausstellung wird einen Einblick in die digitale Datenverarbeitung und die Geschichte der Rechentechnik geben. Das ZCOM wird von einer Stiftung betrieben.