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| 01:10 Uhr

Zusammengehörigkeit demonstriert

Hoyerswerda.. Vor zehn Jahren war es, als sich (ehemalige) Bergleute aus Hoyerswerda zusammenfanden und die Wohnortsgruppe Altstadt der heutigen Industriegewerkschaft Bergbau-Chemie-Energie gründeten. Foto: Ulrike Herzger

Ansinnen war es unter anderem, die vielen in den Ruhestand verabschiedeten einstigen Mitarbeiter der Kohle- und Energiewirtschaft zu betreuen und sie an gewerkschaftlicher Arbeit weiter teilhaben zu lassen. Vorbild für solche Wohnortsgruppen waren Organisationsstrukturen, wie es sie ähnlich im Steinkohlerevier Ruhrgebiet gibt.
Zirka 320 Mitglieder hat die Hoyerswerdaer Ortsgruppe heute - und einer der Höhepunkte ist alljährlich das Heimatfest im Zoo. Das fand am vergangenen Sonnabend wieder statt, zu eben jenem Datum, das sich an den einstigen Tag des Berg- und Energiearbeiters am jeweils ersten Juli-Wochenende anlehnte.
Diesen Punkt stellte der Vorsitzende Wolfgang Michau an den Beginn seines kurzen Resümees über das zehnjährige Bestehen, aber auch den Fakt, dass all die vielen gelungenen Aktivitäten ohne die tatkräftige Unterstützung vieler Ehrenamtlicher nicht realisierbar gewesen wären. Viermal pro Jahr organisiert die Wohnortsgruppe Veranstaltungen mit interessantem und geselligem Inhalt. Ziel ist es schließlich nach wie vor, das Zusammengehörigkeitsgefühlt der Bergleute zu stärken und sie über aktuelle Entwicklungen zu informieren. Als Ehrengäste zum Jubiläumsfest im Zoo konnten die Hoyerswerdaer den IGBCE-Gewerkschaftsfunktionär Ulrich Freese, Helmut Franz, Ralph Hermwapelhorst und Bürgermeister Thomas Delling begrüßen. (uh)