Auf der Trasse gilt im Bereich der Kurve am Spreetaler See Tempo 30, da die Fahrbahn in diesem Bereich über gekippten Boden verläuft. Allerdings sei die eigentliche Straße sicher, sagt LMBV-Sanierungsbereichsleiter Lausitz Manfred Kolba. Vielmehr müsse an den unmittelbaren Randbereichen saniert werden. Dort gelte es, den Porenwasserdruck aus der Kippe herauszunehmen und eventuell auftretende Gase zu entfernen. Welche Methode dafür angewandt wird, stehe bislang noch nicht fest. Nach Angaben von LMBV-Sprecher Uwe Steinhuber ist es denkbar, dass ein entsprechendes Drainagesystem neben die Straße eingebracht wird und die Fahrbahn somit nicht angefasst werden muss.

Derzeit werde der Bereich geotechnisch umfassend untersucht. Zudem sei der weitere Zeitplan derzeit noch ungewiss. "Unsere Experten arbeiten an einer guten Lösung", sagt Manfred Kolba, ohne konkreter zu werden.