Gleich mehrfach hat es in den vergangenen Tagen Nachwuchs im Zoo Hoyerswerda gegeben. Die kleinen Weißbüscheläffchen, die erst im Frühjahr im Tropenhaus eingezogen sind, haben zum ersten Mal Nachwuchs bekommen. Die beiden Mini-Äffchen wurden am 24. Mai geboren. Noch lassen sich die Zwei von ihrem Papa Huckepack durch das Tropenhaus tragen. Zu Mama geht es vor allem zum Säugen.

Auch bei den Erdmännchen hat sich Nachwuchs eingestellt. „Vor wenigen Tagen hat das kleine Erdmännchen die ersten Schritte ins Freie gewagt. Bei seinen Erkundungstouren durch die große Anlage wird das Jungtier von den Erwachsenen nicht aus den Augen gelassen und gut beschützt“, berichtet Zoosprecher Felix Pál. Wie alt das Junge ist, lasse sich nicht genau bestimmen. Denn der Erdmännchen-Nachwuchs kommt in einer unterirdischen Höhle zur Welt und verbringt dort die ersten Tage und Wochen seines Lebens. Mit dem Jungtier leben derzeit insgesamt zehn Erdmännchen im Hoyerswerdaer Zoo.

Und das sind längst noch nicht alle Jungtiere. „Die Alpensteinböcke haben zwei Jungtiere bekommen und bei den Schönhörnchen gab es ebenso Nachwuchs. Die kleinen Kaiserschnurrbarttamarine und die sechs Igeltanreks, die im zeitigen Frühjahr geboren wurden, haben sich prächtig entwickelt. Gefiederter Nachwuchs ist bei den Mandschurenkranichen, beim Steinkauz und den Bankivahühnern zu sehen. Wer Glück hat, kann im Aquaterrarium im Tropenhaus eine junge Jesus-Echse entdecken“, so Zoosprecher Felix Pál