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| 16:32 Uhr

Zoo Hoyerswerda
Baustart für Leoparden-Heim

FOTO: Zoo Hoyerswerda
Hoyerswerda. Baobao und San haben allen Grund zum Feiern: Der Spatenstich für ihre neue Leoparden-Anlage im Zoo Hoyerswerda ist vollzogen. Von Anja Hummel

Mit einem kleinen Glühweinempfang haben die Gehegepaten der künftigen Leopardenanlage im Zoo Hoyerswerda den Baustart der neuen Anlage im Zoo Hoyerswerda. Dem neuen Heim von Baobao und San steht damit nichts mehr im Weg.

Bereits Ende November wurde das ehemalige Löwengehege, auf dessen Fläche die neue Anlage entsteht, abgerissen. Nun steht ein Bauzaun rund um die Freifläche. Im Januar starten die Zoo-Techniker mit Unterstützung durch einen Hoyerswerdaer Metallbaubetrieb mit dem Umbau der Stallboxen. Diese müssen so hergerichtet werden, dass die Leoparden darin sicher untergebracht werden können und die Tierpfleger bestens vor den Raubkatzen geschützt sind. Dazu gehört beispielsweise, dass die Abstände der Gitterstäbe verringert werden. Denn die Leoparden haben kleinere Tatzen als die Löwen und könnten unter den jetzigen Umständen leicht durch die Absperrung greifen. Außerdem sollen die Boxen künftig bis zur Decke abgesperrt werden, da Leoparden im Gegensatz zu Löwen gern klettern und springen.

Schon im kommenden Jahr, wenn der Zoo seinen 60. Geburtstag feiert, soll das Leopardenpaar San und Baobao in das neue Gehege einziehen. Auf rund 200 Quadratmeter Platz haben sie dann optimale Bedingungen und sorgen hoffentlich bald für Nachwuchs.

Der Bau des Geheges kostet rund 165$000 Euro und wird aus Spenden, Sponsoring und Eigenmitteln der ZooKultur finanziert. Neben der Gehegepatenaktion kamen weitere Mittel durch eine Crowdfundingaktion auf www.99Funken.de sowie einige weitere anonyme Privatspenden zusammen.

Und den Spendern gebührt alle Ehre: Deine zwei Meter breite Tafel, welche über die nächsten fünf Jahre die jährlich mehr als 100 000 Besucher auf die großzügige Unterstützung der Paten aufmerksam machen soll. Die Gehegepaten unterstützten die Gesamtfinanzierung als Bronze-, Silber- oder Goldpaten mit einer Summe von jeweils bis zu 3600 Euro. Wer noch als Pate dazustoßen möchte, kann sich jederzeit  beim Zoo melden.

FOTO: Just Design