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| 02:32 Uhr

Zentrale Anlaufstelle für behinderte Bürger bleibt geschlossen

Hoyerswerda. Eine wichtige Anlaufstelle für Behinderte in Hoyerswerda bleibt künftig geschlossen: das Büro Behindertenbeirates im Neuen Rathaus. Es ist ab dem heutigen Donnerstag nicht mehr besetzt. des

Die beiden Mitarbeiterinnen erhielten am gestrigen Mittwoch aus dem Büro des Oberbürgermeisters die Mitteilung, dass die Stadt nicht in der Lage sei, für die beiden Frauen ab April bis einschließlich Dezember eine monatliche Aufwandsentschädigung zu zahlen. 200 Euro pro Person sollten es für annähernd 30 Stunden Arbeit pro Woche sein. Eine Finanzierung im Rahmen des aktuellen Haushalts sei nicht möglich, hieß es aus der Verwaltung. Bei der Sitzung des Behindertenbeirates am Nachmittag äußerten sich mehrere Mitglieder verärgert über die Positionierung der Verwaltung. Oberbürgermeister Stefan Skora (CDU) sei vor Monaten auf die drohende Schließung des Büros hingewiesen worden und habe eine Prüfung zugesichert. Joachim Lossack (Die Linke) hatte im Februar im Stadtrat gefragt, wie die drohende Schließung verhindert werden könne. In dieser Woche war es Behindertenbeiratsmitglied und Stadtrat Michael Ratzing (Freie Wähler Stadtzukunft), der dringend eine Lösung anmahnte und andernfalls ankündigte, seine Mitarbeit im Behindertenbeirat zu beenden und sein Stadtratsmandat niederzulegen.