ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:50 Uhr

Zeißholz hat Museum für Denkmaltag herausgeputzt

Der zehnjährige Maximilian Pohl aus Zeißholz auf der Lore aus dem ehemaligen Zeißholzer Bergbau. Sein Opa Horst Pohl hat einmal in der Zeißholzer Brikettfabrik gearbeitet. Foto: hir1
Der zehnjährige Maximilian Pohl aus Zeißholz auf der Lore aus dem ehemaligen Zeißholzer Bergbau. Sein Opa Horst Pohl hat einmal in der Zeißholzer Brikettfabrik gearbeitet. Foto: hir1 FOTO: hir1
Zeißholz. Zum ersten Mal hat sich das Dorfmuseum Zeißholz am "Tag des offenen Denkmals" beteiligt. Dazu hatte sich das gesamte Umfeld des sechs Jahrhunderte alten Gehöftes am Sonntagnachmittag herausgeputzt. hir1

Der Verein "Für Zeißholz" hatte im Eingangsbereich Baggereimer, Kurbelwelle und Lore einen neuen Farbanstrich verpasst. Für die knapp 80 Besucher war am Sonntag der Eintritt ins Museum gratis. Während in den Ausstellungsräumen über das Leben der Bergleute und Zeißholzer in der Vergangenheit informiert wurde, konnten sich die Kleinen mit dem großen Mal- und Spielplakat der Deutschen Stiftung Denkmalschutz oder dem Trampolin beschäftigen. Der Verein "Für Zeißholz" hatte wieder die Schmalzstullen vorbereitet und zum Kaffee gab es Kuchen aus Zeißholzer Küchen. Museumsleiter Dieter Retschke verriet, dass bei ihm sogar schon vormittags das Telefon klingelte. "Vor allem aber haben sich über die Besucher mehrere Vereine der Umgebung zur Museumsbesichtigung angemeldet", so der Museumsleiter. Er hofft, dass sich am nächsten "Tag des offenen Denkmals" mehr Denkmalbesitzer aus der Umgebung beteiligen. In Zeißholz wird der "Tag des offenen Denkmals" als eine gute Gelegenheit betrachtet, Heimatgeschichte zu vermitteln. Das Glühweinfest am 8. Dezember ist die nächste größere Veranstaltung.