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| 02:51 Uhr

Yados-Erfolgsgeschichte geht weiter

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (l.) hat die Firma Yados besucht. Er lässt sich von Yados-Mitarbeiter Olaf Besser und Yados-Geschäftsführer Jörg Wolf (2.v.r.) die Produktion erläutern. In der Mitte: Hoyerswerdas Oberbürgermeister Stefan Skora.
Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (l.) hat die Firma Yados besucht. Er lässt sich von Yados-Mitarbeiter Olaf Besser und Yados-Geschäftsführer Jörg Wolf (2.v.r.) die Produktion erläutern. In der Mitte: Hoyerswerdas Oberbürgermeister Stefan Skora. FOTO: Sascha Klein
Hoyerswerda. Das Hoyerswerdaer Unternehmen Yados hofft auch für die kommenden Jahre auf steigende Umsatzzahlen. Das betonte Olaf Besser von der Geschäftsführung während des Besuchs von Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) am Freitag. Sascha Klein

Der Blick geht immer öfter gen Ausland - die Produktion bleibt in Hoyerswerda. Das ist die Nachricht, die das Wärmetechnik-Unternehmen Yados in die Region sendet. Wie Olaf Besser von der Yados-Geschäftsleitung betont, sollen auch in Zukunft alle wichtigen Baugruppen im neu errichteten Werk im Gewerbegebiet Nardt hergestellt werden. Einige Dienstleistungen werden indes ausgegründet. Es existiert bereits eine Vereinbarung mit den Lausitzer Werkstätten, die für Yados arbeiten. Das Unternehmen, das sich erst im Jahr 2009 gegründet hat, setzt auf komplexe Lösungen. "Wir wollen keine Werkbank für irgendjemanden sein", sagt Olaf Besser. Das Know-how bleibe im eigenen Hause.

Mit der Investition in einen neuen Firmensitz - Yados hat im vergangenen Jahr für mehr als acht Millionen Euro neue Produktionshallen und Büros errichten lassen - hat sich das Unternehmen selbst optimale Bedingungen geschaffen. Der Umsatz der Firma ist seit der Gründung stetig gestiegen. Waren es 2009 etwa 2,5 Millionen Euro, planen die Fernwärmetechniker in diesem Jahr mit einem Umsatz von 22,5 Millionen Euro, so Geschäftsführer Jörg Wolf. Im kommenden Jahr will Yados dann nah an die 30-Millionen-Euro-Marke kommen. "Die Auftragsbücher versprechen sehr gute Zahlen", so Olaf Besser.

Zurzeit liefert das Unternehmen Wolf zufolge rund 80 Prozent seiner Aufträge an Kunden in Deutschland, etwa 20 Prozent gehen ins Ausland. Dieses Standbein möchte Yados nun ausbauen und nutzt dabei die Vertriebswege des Auslandspartners Hoval. Der Liechtensteiner Betrieb für Heizungs- und Raumklimalösungen ist eine Art Türöffner für Yados in die Welt. In Zukunft wollen die Hoyerswerdaer vor allem Richtung Großbritannien, Frankreich, Italien und Osteuropa expandieren. Im Februar haben Yados-Vertreter auf Initiative des parlamentarischen Forums Mittel- und Osteuropa des Sächsischen Landtages Kontakte in die russische Region Omsk geknüpft. "Wir hoffen, dass sich da etwas entwickelt", sagt Olaf Besser.

Am gestrigen Freitag feierte Yados zudem ein kleines Jubiläum: Während des Besuchs von Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hat Yados das 150. Biogas-Blockheizkraftwerk aus Hoyerswerdaer Produktion ausgeliefert. Das Kraftwerk bleibt in Sachsen: Die Agrarproduktion "Am Bärenstein" in Struppen nahe Pirna wird es demnächst nutzen. Vorstandsmitglied Ines Senger konnte das Modul symbolisch in Empfang nehmen.

Yados will im kommenden Jahr nicht nur umsatzseitig wachsen, sondern auch weiteres Personal einstellen. Zurzeit beschäftigt das Unternehmen nach eigenen Angaben 118 Mitarbeiter, 2014 könnten es bis zu 130 sein.