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| 02:46 Uhr

Wolfsforschung im alten Spreewitzer Pfarrhaus

Ilka Reinhardt (o.) und Gesa Kluth vom Wolfsbüro Lupus beim Einräumen ihres neuen Domizils.
Ilka Reinhardt (o.) und Gesa Kluth vom Wolfsbüro Lupus beim Einräumen ihres neuen Domizils. FOTO: ang1
Spreewitz. Seit dem 1. März hat das alte Pfarrhaus in Spreewitz einen neuen Mieter. Das Lupus Institut, das sich mit Wolfsmonitoring und -forschung beschäftigt, zieht derzeit von der anderen Straßenseite aus ins alte Pfarrhaus. ang1

In diesen Tagen sind allerhand Aufgaben zu meistern: Die Telefonanlage muss umgeschaltet werden, Möbelstücke wie Regale und Schreibtische müssen im neuen Domizil aufgebaut und wieder befüllt werden. Dazu müssen die riesigen Archivbestände, aber auch die aktuellen Ordner mit Berichten, Karten und Aufzeichnungen sorgfältig in Kisten verpackt werden, um sie anschließend im neuen Domizil wieder auszupacken. "Der Umzug ist schon logistisch anstrengend, obwohl wir nur von der einen Straßenseite auf die andere ziehen", berichtet Ilka Reinhardt, eine der Biologinnen, die das Lupus Institut zusammen mit Gesa Kluth im Jahr 2003 gegründet hat. Bisher hat das Institut einen großen Raum in Gesa Kluths Wohnhaus gehabt und von dort alle anfallenden Arbeiten koordiniert. "Wir sind schon lange auf der Suche nach einem geeigneteren Domizil gewesen", meint Ilka Reinhardt. Dann haben sie von der Vermietung des alten Pfarrhauses erfahren. Das neue Domizil bietet in der ersten Etage mit vier Büroräumen, einem Praktikantenzimmer, einer Küche und einem Sanitärbereich alles Notwendige. "Die Räume sind schön geräumig und hoch, so dass wir auch viel unterkriegen werden", so Reinhardt. Noch in der kommenden Woche sollen alle anstehenden Aufgaben erledigt sein, so dass Mitte März wieder der normale Büroalltag stattfinden kann. Die bis zu fünf Mitarbeiter freut es ebenfalls, in dem alten Pfarrhaus ein neues Domizil gefunden zu haben. "So hat jeder Mitarbeiter oder auch der Praktikant einen viel größeren Arbeitsbereich als bisher", so Gesa Kluth.

Die zweite Etage des Wohnhauses ist indessen noch nicht zu einer Wohnung ausgebaut worden, so dass diese Etage noch nicht vermietet wird, heißt es von Pfarrer Jörg Michel. "Perspektivisch könnten wir uns mit dem Kirchenrat als Vermieter aber noch eine zweite Vermietung vorstellen", so der Pfarrer.

Am 9. April wird es um 18 Uhr einen Vorstellungsabend des Lupus Instituts im Gemeindezentrum in Spreewitz geben, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Dort werden die Biologinnen Ilka Reinhardt und Gesa Kluth ihre Arbeit näher vorstellen und auch Fragen von Besuchern beantworten.