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Wohnungsgesellschaft wehrt sich gegen Bürgerkritik

Hoyerswerda. Die Geschäftsführerin der Wohnungsgesellschaft Hoyerswerda, Margitta Faßl, hat Kritik von Anwohnern der Johann-Sebastian-Bach-Straße zurückgewiesen. Anwohner der Hausnummern 30 bis 34 hatten sich während einer Veranstaltung zum Stadtentwicklungskonzept (Seko) im Neuen Rathaus darüber erregt, dass sie nicht informiert worden seien, dass ihr Block ein Abrisskandidat ist. skl

Margitta Faßl: "Wenn es noch nichts Verbindliches gibt, kann ich auch nicht auf die Mieter zugehen", betont sie auf RUNDSCHAU-Nachfrage. Das Unternehmen habe zunächst Häuser benennen müssen, die in einigen Jahren eventuell abgerissen werden könnten. Verbindlich sei dies jedoch nicht, so die Geschäftsführerin. Zudem ist das Stadtentwicklungskonzept auch noch nicht durch den Stadtrat bestätigt, sagt sie.

Anders sei die Situation in der Albert-Schweitzer-Straße 18/19. Dort würden diese Eingänge zurzeit freigezogen. Margitta Faßl hofft, dass der Abriss im Jahr 2013 über die Bühne geht. Dies geht jedoch nur, wenn tatsächlich alle Mieter zeitnah eine neue Wohnung finden.