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Sanierung
Wogasche-Weg wird unter die Lupe genommen

Bergen/Bluno. Löcher zwischen Bluno und Sabrodt werden größer.

Ist im Bergener Rathaus vom Wogasche-Weg die Rede, runzelt sich bei manchem Mitarbeiter schnell die Stirn. Denn die rund drei Kilometer lange Verbindung zwischen Bluno und Sabrodt beschäftigt die Gemeinde Elsterheide seit ihrem Beginn vor nunmehr 27 Jahren. Im Zuge der über den Sommer erfolgten Sanierung der parallel verlaufenden B 156 zwischen Bluno und Sabrodt wurde der dort abgefräste Asphalt in den bis dato miserablen Wogasche-Weg eingebracht. Damit diente er als Umfahrung für den Busverkehr.

Jetzt zeigen sich nach Angaben des Blunoers Michael Zippack allerdings erste Schäden im Fahrbahnbelag. „Hier und dort platzt der Weg auf, die Löcher werden größer“, hat er beobachtet. Darüber hinaus breche an manchen Stellen der Wegrand weg.

Laut Matthias Müller vom Elsterheider Bauamt ist der Weg durch das Fräsgut bereits aufgewertet worden. Zuvor lag dort lediglich Sand. Wie sich das neue Material verhält, werde sich zeigen. Siegbert Bogott vom Bergener Bauhof betont, dass es keinesfalls darum geht, eine neue Straße zu bauen. Die Verbindung sei zwar öffentlich, werde aber durch die schweren Landwirtschaftsfahrzeuge intensiv genutzt.

Indes hat sich die Gemeinde mit Michael Zippack geeinigt, das Problem bei einem Vor-Ort-Termin genauer unter die Lupe nehmen zu wollen.

(amz)