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Karneval
Wittichenauer feiern Sessionsauftakt

Ausgelassene Stimmung herrschte am Sonntag in Wittichenau, wo traditionell eigentlich nur Männer den Karnevalsauftakt feiern. Ausnahmsweise waren die feschen Mädels der Wittichenauer Garden aber auch dabei.  ⇥Foto: Ulrike Herzger
Ausgelassene Stimmung herrschte am Sonntag in Wittichenau, wo traditionell eigentlich nur Männer den Karnevalsauftakt feiern. Ausnahmsweise waren die feschen Mädels der Wittichenauer Garden aber auch dabei. ⇥Foto: Ulrike Herzger FOTO: Herzger Ulrike
Wittichenau. Mit dem Internationalen Frühschoppen geht es stimmungsvoll in die 312. Saison. Von Ulrike Herzger

Beste Stimmung zum Auftakt: Beim traditionellen Internationalen Sonntags-Frühschoppen wurde der diesjährige Karnevalsstart für die 312. Saison gefeiert. Auf randvolle Platzreihen konnte die Wittichenauer Sporthalle verweisen. Allerdings hielten sich die sportlichen Aktivitäten eher in Grenzen. Wie immer war der Besuch dieser Veranstaltung ausschließlich den Männern vorbehalten. Einzige Ausnahme bilden die feschen Mädels der Wittichenauer Garden. Sie unterstützen die Gastronomen beim Servieren und sorgen mit Fettschnitten, Brezeln, Wurst und Bier für Nachschub an den Tischen. Reichlich Spaß hatten die Feiernden wiederum an den Bühnenwettbewerben, der Lotterieauslosung mit vielen hochwertigen Gewinnen sowie beim Wissensquiz der Wagenbauer. Stimmungshöhepunkt war schließlich Punkt 11.11 Uhr – die Cottbuser Band „Na und“ stellte wie beim Mitternachts-Jahreswechsel auf Zählrhythmus um und Kappenbrüder wie 14-Rat hörten auf das Kommando von Karnevalspräsident Mathias Glaab: „Kappen auf!“

Die 312. Session kann ihren Lauf nehmen. Zunächst mit den beiden Kappenabenden, am 18. November 2017 (ausverkauft) und am 25. November 2017.
Im Saal mit von der Partie war sogar eine Gruppe aus dem amerikanischen Iowa, Gelehrte der Landwirtschaft. Sie unternehmen derzeit eine Studienreise durch Deutschland und hatten auch bei Tobias Kockert, Geschäftsführer der „Krabat-Milchwelt“ in Kotten, Station gemacht. Dort stellte er Ihnen sein modernes Unternehmen mit Kälberaufzucht, Futteranbau und Milcherzeugung, einschließlich der Energiegewinnung mittels Biogasanlage sowie die Käserei vor. Und dank Tobias Kockert, seinerseits auch Kappenbruder, konnten die am weitesten Gereisten nach diesem wissenschaftlichen Ausflug dann schließlich noch deutsche Feierlaune miterleben.