Symposium im Lautech-Technologiepark Lauta mit dem Titel "Einen Schritt weiter”. Für seine These gibt es auch Belege. In Südafrika etwa interessiert man sich für die Forschungen der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus (BTU) zur Nutzung der Braunkohle. Dem Energieträger bescheinigte denn auch Sachsens Wirtschaftsminister Thomas Jurk seine weitere Notwendigkeit zur Sicherung der Energie-Grundlast. Dennoch denkt man in Dresden weiter. "Unser Ziel ist, Sachsen und Brandenburg zu Hochtechnologie-Standorten zu entwickeln und dabei die Regionen an der Peripherie einzubeziehen”, so der Minister. Immerhin: Die BTU forscht auch zu Biogas, die Fachhochschule Lausitz befasst sich etwa mit der Nutzung von oberflächennaher Erdwärme und auch Vattenfall bastelt bekanntermaßen an neuen Techniken. Wobei, so findet jedenfalls BTU-Präsident Walther Christoph Zimmerli, man sich vor Superlativen in Acht nehmen sollte: "Das Geschwätz vom CO 2 -freien Kraftwerk muss aufhören. Es gibt vielleicht Kraftwerke ohne Emissionen, aber trotzdem entstehen ja Abgase.” Dennoch ist er ganz zufrieden mit dem Standort seiner Uni. Andere Hochschulen müssten sehr aufwendig Laboratorien bauen: "Wir dagegen brauchen für Projektstudien in der Energieforschung bloß vor die Tür zu gehen.” Wobei engere Kooperation schon erwünscht wäre. Lautech-Chef Peter Biegel jedenfalls bedauerte gestern in Lauta, dass neben den vielen Wissenschaftlern nur wenige Unternehmer saßen. (no)