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„Ab in die Mitte!“
Preis für Kamenzer „Würstchen(t)räume“

Kamenz. Im Wettbewerb „Ab in die Mitte!“ ist die Lessingstadt zum dritten Mal erfolgreich - mit einem Projekt namens „Würstchen(T)räume“.

Die Stadt Kamenz hat jetzt erneut im Wettbewerb „Ab in die Mitte!“ 2017 einen Preis für ihre Projekte zur Innenstadt-Belebung erhalten. Seit 2004 gibt es diesen Wettbewerb der Initiative „Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen“. Ziel ist es dabei, Aktivitäten und Unternehmungen zu befördern, die zur Erhöhung der Attraktivität und damit zur Belebung der Innenstädte beitragen.

Die Lessingstadt Kamenz hatte sich zum vierten Mal an dem sachsenweit ausgeschriebenen Wettbewerb beteiligt. Nach 2014 und 2015 bekam die Stadt nun erneut einen Anerkennungspreis zugesprochen. Die eingereichten Wettbewerbsbeiträge aus Kamenz konnten zum wiederholten Male die Jury überzeugen. „Was angesichts von 21 Teilnehmerstädten keine Selbstverständlichkeit ist, da diese ebenfalls mit interessanten und vielseitigen Projekten zur Innenstadtbelebung antraten“, erklärt Thomas Käppler, Referent im Kamenzer Rathaus.

Für den diesjährigen Wettbewerbsbeitrag hatten Stadtverwaltung, das Kamenzer City-Management, die Fachhochschule Dresden, der Gewerbeverein City-Inititiative und der Kamenzer Fleischerverein zusammengearbeitet. Entstanden ist dabei unter dem Titel „Unternehmenswürstchen und Würstchen(T)räume“ ein Konzept für einen halbjährlich stattfindenden regionalen Nasch- und Probiermarkt, der – anknüpfend an die Tradition der „Kamenzer Würstchen“ – an historischen Orten des Fleischereihandwerks, wie zum Beispiel an den Fleischbänken stattfinden soll. Zum anderen wurde von Studenten das Konzept für ein Ladengeschäft mit der Bezeichnung „Erdgeschoss“ und mit besonderer regonaler Ausrichtung entwickelt. In erster Linie für Produkte und Lebensmittel von einheimischen Anbietern.

(cw)