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Handwerk
Handwerkskammer will Osten im Fokus wissen

Dresden. In Berlin beraten die politischen Köpfe von CDU/CSU, FDP und Grünen – und in Dresden mahnt die Handwerkskammer, den Osten – und speziell Ostsachsen und die Lausitz - nicht aus dem Blick zu verlieren. Von Sascha Klein

Anlässlich der ersten Sondierungsgespräche für eine Jamaika-Koalition auf Bundesebene mahnt Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden, die Bundespolitiker, ihre Aufmerksamkeit auf die neuen Bundesländer zu richten: „Damit das Handwerk in Ostdeutschland weiterhin prosperiert, steht die Politik in der Pflicht, gute Rahmenbedingungen zu setzen. Pflicht der Politik ist es auch, für die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in Ost und West zu sorgen“, teilt die Handwerkskammer Dresden mit. Vor diesem Hintergrund plädiere das ostsächsische Handwerk für eine Abkehr von der Leuchtturmförderung hin zur gezielten Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen in den neuen Ländern. Dazu gehöre der flächendeckende Breitband-Ausbau insbesondere auch in ländlichen Regionen. Zugleich sollten Mittel gezielt eingesetzt werden, um den Strukturwandel in den Braunkohle-Regionen aktiv zu gestalten.