Im Jahr 2020 ist in zwei städtischen Betrieben in Hoyerswerda Stühlerücken angesagt. Ende Februar räumt der langjährige Chef der Verkehrsgesellschaft und des Lausitzbades, Rainer Warkus, seine Posten. Er hatte bereits vor einigen Monaten den Wunsch geäußert, in den Ruhestand gehen zu können.

Per 29. Februar wird nun der Dienstvertrag zwischen Warkus und der Konzernmutter Städtische Wirtschaftsbetriebe (SWH) beendet. Rein formal hat der Hoyerswerdaer Stadtrat der Abberufung beider Geschäftsführer-Posten zugestimmt.

Im Lausitzbad übernimmt ein Bekannter die Aufgabe der Geschäftsführung: der bisherige Badleiter und interne Stellvertreter Matthias Brauer. Er soll das Lausitzbad weiter entwickeln. In den kommenden Jahren soll es größere Investitionen in das Bad geben.

Eine andere Personalie ist bereits klar: Bei der Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda (VGH) übernimmt ein Mann das Ruder, der neu nach Hoyerswerda kommt: Stefan Löwe. Der gebürtige Dresdner und in Cottbus aufgewachsene Löwe arbeitet bereits seit Jahren im Verkehrsbereich. Während seines Studiums hat er als Straßenbahnfahrer in Cottbus gearbeitet. Zuletzt war er rund ein Jahrzehnt Projektleiter für Vertriebstelematik bei der Firma VCDB in Dresden. Stefan Löwe erwartet in Hoyerswerda unter anderem das Thema demografischer Wandel.

Auch die Lausitzer Werkstätten, an der die Stadt Hoyerswerda beteiligt ist, bekommt einen neuen Chef. Der langjährige Geschäftsführer Eckhard Friese geht Ende des Monats in den Ruhestand und wird am Freitag (28. Februar) verabschiedet. Seine Position übernimmt der bisherige Integra-Geschäftsführer Robert Rys.