Die Sanierung der Zentrale des Lausitzer Technologiezentrums (Lautech) im Hoyerswerdaer Industriegelände geht ins Finale. Das letzte große Projekt ist die Erneuerung der Fassade. Deshalb haben Vertreter der Firmen Aluform Bernsdorf und Faro kürzlich das Gebäude mit spezieller 3-D-Technik vermessen. „Für Baufirmen ist das praktisch, weil sie durch die Messung ein komplettes digitales Abbild des Gebäudes bekommen“, sagt Shiar Hido von der Firma Faro.
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Hoyerswerda

Das Lautech möchte ein neues Verbundsystem anbringen lassen, bei dem die alte Styropor-Schicht erhalten bleibt und durch eine Wolle- und eine Aluminiumschicht ergänzt wird, so Lautech-Geschäftsführerin Kathrin Schlesinger. Insgesamt investiert das Lautech 350 000 Euro in die Sanierung der Firmenzentrale in Hoyerswerda. 85 Prozent davon stammen aus Fördermitteln. Diverse Arbeiten im Haus seien bereits erledigt. Dazu gehören Fußböden ebenso wie Toiletten und brandschutztechnische Details. Noch fehle der Breitband-Anschluss für das Haus.

Nach Hoyerswerda wird der Lautech-Standort Lauta saniert

„Wir bringen den Standort jetzt in die Neuzeit“, so Kathrin Schlesinger. Zuletzt sei dort in den Jahren nach der Wende saniert worden. Voraussichtlich sind die Arbeiten Mitte 2021 mit der Fassadensanierung abgeschlossen. Das Lautech hat drei Gesellschafter: den Landkreis Bautzen sowie die Städte Hoyerswerda und Lauta. Zurzeit hat Lautech in Hoyerswerda und Lauta rund 25 Mieter.

Hoyerswerda

Nach der Sanierung in Hoyerswerda kommt der Lautech-Standort Lauta an die Reihe. „Dort wird ein Modernisierungsgutachten ausgeschrieben“, so Kathrin Schlesinger. Dort müsse jedoch deutlich mehr investiert werden als in Hoyerswerda, betont die Geschäftsführerin. Den Finanzbedarf werde das Gutachten liefern.