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Wiednitzer machen ihren Ort für den Mai fein

Die Mädchen vom Jugendverein flechten die Mairanke, während die Jungs für Material sorgen.
Die Mädchen vom Jugendverein flechten die Mairanke, während die Jungs für Material sorgen. FOTO: Heinz Hirschfeld/hir1
Wiednitz. "Wenn man in einer tollen Runde sitzt, macht sogar das Arbeiten Spaß." Heike Vetter vom Wiednitzer Jugendverein lacht. hir1

Gemeinsam mit elf anderen Mädchen und Jungen des Vereins sorgen sie dafür, dass Wiednitz zum 1. Mai wieder seine 30 Meter lange Mairanke hat. Die Jungen der Truppe versorgten die Mädchen mit "Material" zum Flechten.

"Den Schwerpunkt unseres Arbeitseinsatzes haben wir auf einen sauberen Schlosspark gelegt, denn schließlich wollen wir zum ‚Tag der Parks und Gärten‘ am 31. Mai, ein guter Gastgeber sein", sagt der Wiednitzer Ortsvorsteher Gottfried Jurisch. Deshalb ist im Park auch das größte Gewusel. Dort wird Laub geharkt und entsorgt, Unkraut gejätet, werden Äste verschnitten und Bänke gestrichen. Der Bauhof Bernsdorf ist mit Technik und sogar einem Minibagger vor Ort, um zu helfen, wo reine Manneskraft nicht reicht.

Davon gab es reichlich. Bis zu 60 Wiednitzer hatte die Ortsverwaltung zum Arbeitseinsatz am Samstagvormittag auf die Beine gebracht. Großreinemachen war in verschiedenen Wiednitzer Ecken angesagt. So kümmerten sich die Fußballer um ihren Sportplatz und die Damen der Seniorengemeinschaft um die Sauberkeit der Gehwege. Die Modellflugsportler hatten mit der Infotafel der Ortsverwaltung ihr Betreuungsobjekt gefunden, das sie in Schuss brachten. Die Radballer pflegten den Saal, der für sie Trainings- und Wettkampfort ist. "Wir haben die Leute mit einem kurzen Schriftstück im Briefkasten persönlich gebeten, am 25. April gemeinsam für ein schönes Wiednitz zu sorgen", erklärt die stellvertretende Ortsvorsteherin Edeltraud Ritter. Schließlich wolle man sich selbst im Ort wohlfühlen und zum Tag der Parks und Gärten ein guter Gastgeber sein.

Die Wiednitzer Doppelspitze "Gotti" Jurisch und Edeltraud Ritter versteht es immer wieder, die Wiednitzer zu motivieren. "Wenn unsere Leute spüren, dass sie gebraucht und geachtet werden und wir für sie da sind, dann klappt das schon mit dem ‚Hand in Hand‘. Es darf nur niemand im Stich gelassen werden", erklärt Jurisch.

Gegen Ende des Arbeitseinsatzes bedanken sich auch der Bernsdorfer Bürgermeister Harry Habel, Bäckermeister Andreas Logk und die Wiednitzer Ortsverwaltung mit Bockwurst, Brötchen und Getränken bei den Helfern.