Bei Kaffee und Kuchen konnten sich die Gäste vom aktuellen Leistungsstand der Kunstradfahrer des Vereins überzeugen. Schon seit 16 Jahren wird dieses Turnier im Advent in Wiednitz zu Ehren von Arno Koschminder ausgerichtet. Seit 2006 wird der Publikumsliebling jedes Jahr mit dem Herbert-Natusch-Ehrenpreis geehrt. Der verdienstvolle Trainer Arno Koschminder ist bereits im Jahre 1974 verstorben. Herbert Natusch, der vor fünf Jahren verstarb, hatte nach dem Krieg den Radsport mit bescheidenen Mitteln wieder aufgebaut und dafür gesorgt, dass der Radsport in Wiednitz an die alte Erfolgsgeschichte seit 1900 wieder anknüpfen konnte. Die beiden Witwen Liselotte Koschminder und Ingeborg Natusch konnten am Sonntag zum Ende der Veranstaltung die Auszeichnung vornehmen. Claudia Schmaler errang den Arno- Koschminder-Gedächtnispokal für die beste sportliche Leistung mit 57,7 Punkten.

Publikumslieblinge wurde die Zweier-Kunstradfahrergruppe mit Claudia Schmaler und Nadine Weberbauer, welche mit dem Herbert-Natusch-Ehrenpreis geehrt wurden. Eigentlich aber waren alle Sieger auf der einzigartigen Leistungsschau. Alle gaben ihr Bestes, um ihre Eltern, Großeltern, Geschwister, Freunde und Bekannte zu überzeugen. Aufgeregt waren alle 15 am Vereinswettbewerb teilnehmenden Sportler. Angefangen von der Jüngsten mit sechs Jahren bis zur Ältesten mit 13 Jahren. Für die Jüngste des Vereins, Friderike Georgie, war es der 1. Wettkampf. Trotz großer Nervosität meisterte sie den Auftritt mit einer großartigen Leistung. Pluspunkt war aber auch die familiäre Atmosphäre. Ein großes Dankeschön ging an die langjährige Trainerin Gabriele Frenzel, welche mit viel Engagement das Training von 13 Sportlern meistert. no