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| 02:40 Uhr

Wiednitz und Bernsdorf finden Kompomiss

Wiednitz. Nach dem im Herbst entbrannten Streit über die teilweise nicht ausgeführte Grabenreinigung in der Wiednitzer Flur haben sich die Stadtverwaltung Bernsdorf und der Ortschaftsrat von Wiednitz jetzt auf einen Kompromiss geeinigt. Im nächsten Jahr soll vor der turnusmäßigen Beräumung der Wassergräben eine gemeinsame Vor-Ort-Begehung mit städtischem Bauamt, Bauhof und Vertretern des Wiednitzer Ortschaftsrates stattfinden. Catrin Würz

"Dort sollen dann jeweils aktuell die Prioritäten genau festgelegt werden", erklärte Ortsvorsteher Gottfried Jurisch.

Im Herbst des vergangenen Jahres war heftiger Streit über die Grabenberäumung zwischen dem Ortsteil Wiednitz und dem Bernsdorfer Rathaus entbrannt. Der städtische Bauhof hatte nicht alle Gräben entkrautet, die einst im Eingemeindungsvertrag vereinbart waren. Das hatte zu Ärger bei Anliegern geführt, die den hohen Wasserstand der vergangenen Monate in den Gräben nun kurzerhand auf die nicht erfolgte Grabenreinigung schoben. Ob das berechtigt ist oder nicht, ist nicht ganz klar.

"Klar ist jedoch: Der Eingemeindungsvertrag ist mir heilig", erklärte Bernsdorfs Bürgermeister Harry Habel (CDU). Allerdings könne sich die Stadt nicht leisten, sklavisch jedes Jahr die Gräben zu reinigen - auch wenn es vielleicht gar nicht nötig ist? Die vereinbarte jährliche Vor-Ort-Begehung sei deshalb eine gute Entscheidung.

Im Ortsteil Wiednitz befinden sich auf 22 Kilometern Länge Gewässer 2. Ordnung, die regelmäßig zu warten sind.