Die kreisfreie Stadt und ihr Umland haben damit gemeinsam mit Weißwasser weiter die höchste Arbeitslosigkeit zu verzeichnen.
„Im Juli ist die Zahl der Erwerbslosen saisonbedingt gestiegen. In den Sommerferien halten sich Firmen und Verwaltungen mit Einstellungen zurück“ , erklärt Arbeitsamtsdirektor Dr. Günter Irmscher. „Auch Jugendliche, die nach der Lehre von ihrem Ausbildungsbetrieb nicht übernommen wurden oder nach überbetrieblicher Ausbildung bisher keine Arbeit fanden, sprachen im Amt vor“ , ergänzt er.
Die Nachfrage an Arbeitskräften stieg im Juli leicht an, blieb aber auf niedrigem
Niveau. Im Angebot waren allerdings oft nur bis sechs Monate befristete Jobs. Im Vergleich zum Vorjahr wurden aber 12,6 Prozent weniger Stellen gemeldet.
Die Aufnahme einer neuen Beschäftigung wurde von den Fachkräften der Arbeitsvermittlung verstärkt gefördert. Ab Juni kamen 92 Bürger in den Genuss von Zuschüssen, ab Juli erhalten 698 Menschen Eingliederungszuschüsse oder Leistungen des Arbeitsamtes für den Schritt in die Selbstständigkeit, teilte die Behörde gestern mit. (KaWe)