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Wie Lebensqualität auf dem Lande verbessert werden kann

Rietschen/Burgneudorf. Wo kann ich einkaufen? Welcher Bus fährt künftig zur Schule der Kinder? Wie werden die Großeltern irgendwann auch ohne eigenes Auto zum Bahnhof kommen? Zukunftsfeste Antworten auf diese Fragen wollen die Landkreise Görlitz und Bautzen gemeinsam finden. Sie haben sich gemeinsam erfolgreich für ein vom Bundesverkehrsministerium gefördertes Modellvorhaben beworben, ist einer Mitteilung des Landratsamtes Bautzen zu entnehmen. red/dh

Dieses unterstütze Regionen, die sehr vom demografischen Wandel betroffen sind, neue Mobilitäts- und Versorgungsideen umzusetzen. Es gehe darum, dass öffentliche und private Einrichtungen vom Lebensmittelmarkt über Arztpraxen bis zu Behörden auch künftig mit verschiedenen Verkehrsmitteln gut erreichbar sind. In den kommenden Wochen finden dazu Workshops in der Modellregion statt.

Einwohner sind ebenso aufgerufen mit zu diskutieren wie Vertreter von Unternehmen und kommunalen, sozialen oder privaten Institutionen: Welche Versorgungseinrichtungen können möglicherweise gebündelt und an welchen Standorten konzentriert werden? Wie könnte der Nahverkehr aussehen? Können die Mobilitätsangebote optimaler verknüpft werden? Welche Ideen und Vorschläge haben Einwohner und lokale Akteure, um die Lebensqualität im ländlichen Raum zu sichern und zu verbessern?

Regionale Workshops finden unter anderem statt am 9. November im Feuerwehrgebäude in Rietschen ab 18 Uhr und am 22. November in Spreetal in der Grundschule Burgneudorf ab 17 Uhr. Wegen begrenzter Platzkapazität wird um Anmeldung per E-Mail an bautzen-goerlitz@iges.com oder unter 03591 525161104.

Mehr Infos zum Modellvorhaben: www.landkreis-

bautzen.de/889.html

www.mover-bz-gr.de