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| 15:56 Uhr

Musik
Wie Hoyerswerdaerihre Kufa beleben wollen

HuongTra Duong und Joshua Gröpler von MinDDriver treten auf.
HuongTra Duong und Joshua Gröpler von MinDDriver treten auf. FOTO: Katrin Demczenko
Hoyerswerda. Zweite Jamsession ist für April schon fest geplant.

() Das Bürgerzentrum Braugasse 1 hat seinem Namen am Freitag wieder Ehre gemacht. Im Cafe Auszeit der Kulturfabrik organisierten die Hoyerswerdaer Robert Gbureck und Remo Herkner mit Unterstützung der hiesigen Musik- und Kunstschule Bischof ihre erste Jam Session. Vor den Zuhörern spielten die Schülerband unlimited vom Lessing-Gymnasium, Andre Bischof mit seiner Boogie-Band und die Berliner Gruppe MinDDriver. Zuerst ließen die Sechstklässler Falco mit ihrer Versíon von „Rock me Amadeus“ auferstehen. Dann stellten sie sich selbst in ihrem ersten eigenen komponierten und getexteten Song vor. Angeleitet werden die Gymnasiasten seit 2016 von Andre Bischof

Er intonierte dann mit der Boggie-Band bekannte Rock- und Poptitel. Huong Tra Duong von der Gruppe MinDDriver sang mit wandelbarer, rauchig klingender Stimme eigene Songs in Englisch. Auf der Akustik- und Elektrogitarre wurde sie kongenial von Joshua Gröpler begleitet, „Das ist Musik zum entspannten Genießen“, beschrieb es Sylvio Wagner, der mit Freunden aus Königswartha gekommen war.

Nach dieser „Aufwärmrunde“ stand MinDDriver mit Mitgliedern der Boogie-Band und Martin Rattke, dem Sänger der Hoyerswerdaer Gruppe „Ist das noch Hiphop“, gemeinsam auf der Bühne und improvisierten neue Songs. Verschiedene Musikrichtungen fanden schnell eine gemeinsame Sprache. Die eigentliche Idee der Jamysession begann zu leben. Später spielte der Hoyerswerdaer Hobbypianist Detlef Degner ruhig fließende, eigene Melodien, bei denen die Gedanken auf Reisen gehen konnten.

Die Veranstaltungsorganisatoren sind seit 25 Jahren an Musikprojekten beteiligt. Robert Gbureck hatte in der KuFa-Zwischenbelegung eine Jamsession veranstaltet. Er führte mit Remo Herkner Pool-Partys im Lausitzbad durch. Die Männer arbeiteten unabhängig voneinander in Aachen und Berlin und gehörten zu dortigen Musikszeneen. Jetzt sind sie zurück und wollen „die KuFa - ein Aushängeschild für Hoyerswerda“ unterstützen, wie Gbureck sagte. Die Stadt habe ein positives Imageverdient, denn hier ist viel möglich. Das will er vor allem bei seinen Berlin- Freunden bekanntmachen. Am 13. April findet mit die zweite Jam-Session statt.

(dcz)