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| 02:54 Uhr

Wenn der Pfarrer für die Könige entscheiden muss

Im Prozess um den gewerbsmäßigen Diebstahl von Radkappen in Weißwasser und Bad Muskau galt es auch, die Frage zu klären, ob es sich bei den Radkappen um Originalteile oder billige Imitate handelte. Dazu erklärte Amtsrichter Ralph Rehm: "Die Billig-Radkappen vom Supermarkt sind die, die immer von selber abfallen. ckx/rw

" Das habe er am eigenen Auto mehrere Jahre beobachten können. Seitdem zieren über die Winterzeit keine Radkappen mehr das Auto des Richters.

Als am vergangenen Mittwoch die Sternsinger zu Besuch in der RUNDSCHAU-Lokalredaktion waren, herrschte zunächst ein wenig Verwirrung darüber, welches der Lieder nun als erstes gesungen wird. Der kleine Baltasar schlug vor, Lied neun zu singen, Melchior dagegen Lied sechs. Wieder andere stimmten mit ein und forderten, Lied zehn zu singen. Pfarrer Christoph Lamm hakte ein: "Gut, wenn sich keiner entscheiden kann, nehmen wir Lied sieben." Nach einigem Blättern begannen die Sänger: "Sternsinger sind Glücksbringer". Natürlich war das RUNDSCHAU-Team auch neugierig, wohin denn die Drei Heiligen Könige und ihre Eskorte an dem Tag noch überall hingehen. "Zum Mittagessen", erklärte der Sternträger. Klar, nur gut gestärkt, kann man sich auf Wanderschaft begeben.

Anwohner der Hanns-Eisler-Straße in Weißwasser haben sich an die RUNDSCHAU gewandt, weil sie finden, dass die Mitarbeiter vom Wirtschaftshof ein Lob verdient haben. Ganz nach dem Motto, man dürfe nicht nur meckern, sondern auch Positives hervorheben. Nicht nur, dass sie noch rechtzeitig vor dem Wintereinbruch das restliche Laub entsorgt haben, wurden auch die Zuwegung zum Garagen-Komplex am Prof.-Wagenfeld-Ring geschoben und damit sind Slalomfahrten nun nicht mehr nötig.

Als jüngst in Gablenz über den Abbau von Verkehrsschildern auf der Dorfstraße berichtet wurde, verlas Bürgermeister Dietmar Noack die einzelnen Vorhaben. Dabei war immer wieder von "ZZ" die Rede. Was das bedeutete, darauf machte sich ein Gemeinderat seinen eigenen Reim: "Das heißt bestimmt zack-zack."

Als bei der Feuerwehr Mulkwitz das Jahr 2015 bilanziert wurde, erinnert Wehrleiter Markus Rieger daran, dass er und sein Stellvertreter Robert Müller am gleichen Tag geheiratet hatten. "Ihr seid etwas länger verheiratet, sagte Rieger mit Blick auf seinen Stellvertreter Robert und dessen Ehefrau Melanie. Es sind genau zwei Stunden.

Heute wird wieder Schlangestehen im Njepila-Hof Rohne angesagt sein. Schließlich gehen dort 1000 Semmel- und 1000 Grützwürste über den Tisch. Damit die richtig schmecken, kommen natürlich auch die entsprechenden Gewürze zum Einsatz. Wer denn beim Abschmecken das letzte Wort habe, wollte die RUNDSCHAU wissen. Vereinsvorsitzender Manfred Nickel: "Na ich, da können sie dann alle auf den Chef meckern, wenn es nicht schmeckt."

In der jüngsten Ratssitzung in Trebendorf zückte Wolfgang Zech seine Brille, um noch mal einen Blick auf die Tagesordnung zu werfen. "Mensch habe ich heute eine scharfe Brille", stellte er fest. Denn davon habe er ein reichliches Reservoire. Mit Blick auf die RUNDSCHAU-Reporterin erklärte er: "Ich sehr gut, aber nicht lange."

In Mulkwitz fühlen sich nicht nur die Kameraden wohl im Feuerwehrdepot, sondern auch ein kleines Feuerwehrschwein. Von der Theke hat es alles bestens im Blick.

Künftige werden wohl einige Gemeinderäte von Trebendorf ihren Laptop mit in die Ratssitzung bringen, um mit den per E-Mail zugesandten Unterlagen arbeiten zu können. "Oh, da sind wir ja richtige Profis", stellte Gemeinderat Waldemar Locke fest. "Aber wehe es wird darauf herumgespielt", machte Bürgermeisterin Kerstin Antonius gleich die entsprechende Ansage.