Die Sanierung der Schule am Laubuscher Markt verursacht weitere Kosten. Bei Untersuchungen hat sich herausgestellt, dass 3495 Quadratmeter alter Putz an Wänden sowie 455 Quadratmeter Altputz an Decken abgeschlagen und entsorgt werden müssen. Kostenpunkt: 39 000 Euro. Der Stadtrat hat den Auftrag an ein Unternehmen aus Guben (Spree-Neiße-Kreis) vergeben – bei einer Nein-Stimme und zwei Enthaltungen.
„Es muss einfach gemacht werden“, so Lautas Bürgermeister Frank Lehmann während des jüngsten Stadtrats. Bei einer Begehung Ende Februar 2020 war bereits absehbar gewesen, dass der alte Putz nicht auf Wänden und Decken bleiben kann, sagt Bauamtsleiter Wolfhardt Persicke.

Hoyerswerda

Gubener Firma bleibt unter der Kostenschätzung

Zunächst hatte die Stadtverwaltung gehofft, dass beauftragte Firmen auf der Baustelle diese Putzarbeiten übernehmen können. Doch weder das Unternehmen, das für den Abriss verantwortlich ist noch das Unternehmen, das den Rohbau stemmt, hatten laut Stadtverwaltung weitere Kapazitäten. So ist die Stadtverwaltung zufrieden, dass ein Unternehmen den Zuschlag bekommt, das noch 12 000 Euro unter der Kostenschätzung bleibt. Für die Arbeiten braucht der beauftragte Betrieb Sanierungsservice Neumann aus Guben Innengerüste und fahrbare Standgerüste, denn die Treppenhäuser sind teilweise sechs Meter hoch.
Die Schule am Laubuscher Markt wird noch bis Mitte nächsten Jahres saniert. Zum Start des Schuljahres 2021/22 soll die Grundschule von ihrem jetzigen Standort am Bad an den Markt umziehen. Genutzt werden soll sie von Kindern aus Lauta und der Gemeinde Elsterheide. Die Gesamtkosten des Baus belaufen sich zurzeit auf rund 9,6 Millionen Euro. Ein Großteil davon stammt aus Fördermitteln.