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Weihnachtsbäume nicht im Wald entsorgen

Bauhof und Feuerwehr kümmern sich um das Entsorgen der städtischen Weihnachtsbäume. Foto: JuLi
Bauhof und Feuerwehr kümmern sich um das Entsorgen der städtischen Weihnachtsbäume. Foto: JuLi FOTO: JuLi
Landkreis Bautzen. Die Glanzzeit des Weihnachtsbaumes dürfte vorbei sein. Doch wohin mit dem jetzt nadelnden einstigen Prachtstück? Im Landkreis Bautzen gibt das Abfallwirtschaftsamt für die Entsorgung folgende Möglichkeiten vor, informierte Pressesprecher Gernot Schweitzer: Die Bäume können selbst kompostiert oder auch vollständig abgeputzt und zerkleinert in die Bio-Tonne gegeben werden.

Außerdem besteht für jedermann die Möglichkeit, seinen Weihnachtsbaum an dem jeweils für den Ort zutreffenden Tag der Rest- oder Bioabfallentsorgung außerhalb des Grundstückes bereitzulegen. Mitgenommen werden die Bäume ab sofort bis zum 31. Januar. Die einzelnen Touren sind im aktuellen Abfallkalender gelistet. Wer diese Frist nicht einhält, muss eine der beiden erstgenannten Varianten wählen.

Das Abfallwirtschaftsamt weist darauf hin, dass Weihnachtsbäume beim Bereitstellen zur Bioabfallabfuhr vollständig abgeputzt und - bei mehr als einem Meter Größe - grob zerkleinert sein müssen. Letzteres gilt auch, wenn der Christbaum zusammen mit dem Restmüll entsorgt werden soll. Er darf nicht gebündelt werden.

Verboten ist es hingegen, die Bäume im eigenen Garten zu verbrennen. Darauf macht das Sächsische Umweltministerium aufmerksam. Die entstehenden Rauchgase könnten zu Umwelt- und Gesundheitsgefahren führen. Ebenso dürfen Weihnachtsbäume nicht im Wald entsorgt werden. Sie würden zu einer Störung der natürlichen Lebensgemeinschaft führen und die Waldfunktion beeinträchtigen, heißt es. Für die Stadt Hoyerswerda gelten die gleichen Entsorgungsmodalitäten wie im Landkreis. Ausnahmeregelungen gibt es nicht, war gestern aus dem Bürgeramt zu erfahren. no