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Wehrumbau in Königswartha ist beendet

Königswartha. Der Umbau des Niesendorfer Wehrs in Königswartha (Kreis Bautzen) ist gestern beendet worden. Das teilt Britta Anders von der Landestalsperrenverwaltung Sachsen mit. red/br

An seiner Stelle ist eine ökologisch durchgängige Sohlgleite entstanden. Damit sei eine weitere Gefahrenstelle aus dem Hoyerswerdaer Schwarzwasser entfernt und Königswartha besser vor Hochwasser geschützt, heißt es weiter. Die Arbeiten begannen Ende 2015 und kosteten rund 1,2 Millionen Euro. Gefördert wurde die Maßnahme vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Das alte Wehr verursachte in der Vergangenheit immer wieder Überschwemmungen in Königswartha. Mit der neuen Anlage kann der Hochwasserabfluss im Königswarthaer Mühlgraben reduziert werden. Damit der Zufluss aus dem Hoyerswerdaer Schwarzwasser in den Mühlgraben gesteuert werden kann, erhielt dieser ein Drosselbauwerk. Außerdem wurden die Böschungen des Mühlgrabens und des Hoyerswerdaer Schwarzwassers in diesem Bereich befestigt und begrünt.

Durch den Wehrumbau wurde nicht nur der Hochwasserschutz für Königswartha verbessert, heißt es in der Pressemitteilung, sondern auch die Durchgängigkeit des Flusses für Fische und andere Wasserlebewesen.

Im Vorfeld der Arbeiten mussten elf Bäume gefällt werden. Als Ersatz wurden an gleicher Stelle 15 neue Bäume gepflanzt.