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| 01:23 Uhr

Waldeisenbahner in Weißwasser feiern die „Diana“

„Volle Fahrt voraus!“ hieß es bei der Waldeisenbahn in Weißwasser.Im Museumsbahnhof fand neben vielen anderen technischen Angeboten auch die Anlage mit dem Sägewerk viel Beachtung bei den Besuchern.Lokfüher Frank Hoffmann durfte am Sonnabend die 95-jährige „Diana“ mit eltlichen Personenwagen fahren.Mitfahrten auf den Eisenbahnen jeglicher Größe waren vor allem bei den Kindern gefragt.
„Volle Fahrt voraus!“ hieß es bei der Waldeisenbahn in Weißwasser.Im Museumsbahnhof fand neben vielen anderen technischen Angeboten auch die Anlage mit dem Sägewerk viel Beachtung bei den Besuchern.Lokfüher Frank Hoffmann durfte am Sonnabend die 95-jährige „Diana“ mit eltlichen Personenwagen fahren.Mitfahrten auf den Eisenbahnen jeglicher Größe waren vor allem bei den Kindern gefragt. FOTO: Gabi Nitsche
Etwa 1200 Besucher kamen zum diesjährige Waldeisenbahn-Fest in Weißwasser, so das Fazit. „Wir sind recht zufrieden mit dem Verlauf. Am Samstag hat uns ja der Regen einen ziemlichen Strich durch die Rechnung gemacht“ , so Kartenverkäufer Stein. Das diesjährige Fest war der 95-jährigen Dampflok „Diana“ gewidmet. Von Gabi Nitsche

Das Fest war für das erste September Wochenende bestellt. Da wird dann eben auch gefeiert und gedampft, egal, was Petrus davon hält. Ein richtiger Eisenbahn-Fan lässt sich davon doch nicht erschüttern! Und so waren die Züge wie im Fahrplan ausgewiesen auch auf den Strecken nach Kromlau und Bad Muskau unterwegs. Auch die 95-jährige „Diana“ hielt es nicht im Lok-Schuppen. Frank Hoffmann durfte am Sonnabend ihr Lok-Führer sein.
Das Geburtstagskind hatte dabei alle Personenzüge auf der Bad Muskauer Strecke bespannt. Insgesamt waren gleich drei Dampfloks zu erleben, auf einer waren sogar Führerstandsmitfahrten möglich.
„Es war hier richtig was los“ , lautete das Fazit Sonntagabend. Den Waldeisenbahnern war angesichts des schönen Sonntags ein Stein vom Herzen gefallen. Denn so zog es dann doch viel mehr Besucher an die Teichstraße als am Sonnabend. „Ist das nicht schlimm?“ Wuschel, das Maskottchen der Waldeisenbahn, war entsetzt. Ein Regenschauer nach dem anderen hatte am Sonnabend regelrecht Händler und Gäste vertrieben. „Dabei haben wir uns doch alle so viel Mühe gegeben“ , beschwerte sich Wuschel. Zwischen den Schauern rannte das Eichhörnchen auf den Bahnhof, herzte mit Fahrgästen und Lokfahrern, hielt somit alle bei Laune. Derweil ging es am Losstand hochher. Hier gab es viel zu gewinnen.
Am Waldbahnmuseum "Anlage Mitte" waren es sowohl kleine als auch große „Kinder“ , die mächtig begeistert waren von dem, was sie hier sahen. Da schlug das Herz des Eisenbahnfans aber hoch! Eine große Fahrzeugausstellung mit historischen Dampf- und Dieselloks, eine Modellbahn und Tafeln zur über 100-jährigen Geschichte der Waldeisenbahn Muskau waren zu bewundern. Thomas Ullrich, ein Waldeisenbahner aus Niesky, lud interessierte Mädchen und Jungen zum Mitfahren auf die Handhebeldraisine ein. Bei Friedemann Tischer war es eine kleine Zugmaschine, auf der mitgefahren werden konnte. Da ließen sich die Jüngsten nicht lange bitten.
Von dem Angebot, dass Schulanfänger kostenfrei mitfahren durften, hatten nur wenige Gebrauch gemacht, erfuhr die RUNDSCHAU von Wuschel. Dafür sei aber die Mondscheinfahrt wieder sehr gefragt gewesen. „Über 130 Fahrgäste fuhren mit,“ so das Maskottchen.