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| 15:02 Uhr

Jürgen von Woyski-Stiftung
Relief im Woyski-Park ist jetzt komplett

Die Stiftungsvorsitzende Claudia Niemz am komplett fertiggestellten Woyski-Relief des Hoyerswerdaer Metallgestalters Manfred Vollmert.
Die Stiftungsvorsitzende Claudia Niemz am komplett fertiggestellten Woyski-Relief des Hoyerswerdaer Metallgestalters Manfred Vollmert. FOTO: Katrin Demczenko
Hoyerswerda. Die Stiftungsvorsitzende Claudia Niemz kündigt weitere Vorhaben. Dazu gehören eine Ausstellung im Schloss und die Arbeit mit Kindern. Von Katrin Demczenko

Für die Mitglieder der Hoyerswerdaer Jürgen von Woyski-Stiftung ist der nach dem Ehrenbürger der Stadt benannte Park an der Friedrichsstraße ein wichtiger Ort, um an den Künstler zu erinnern. Deshalb ließen sie diesen Juni mit Spendengeldern der Lausitzer Seenland Stiftung die dort befindlichen Plastiken des zweiten, von Jürgen von Woyski organisierten Bildhauersymposiums reinigen.

Um dem Künstler an dem Ort endlich auch ein Gesicht zu geben, hat die Stiftung dem Hoyerswerdaer Metallgestalter Manfred Vollmert ein von ihm 2007 geschaffenes, handgetriebenes Relief abgekauft, berichtet die Vorsitzende Claudia Niemz. Damit jeder Besucher genau weiß, wen er anschaut, lieferte Manfred Vollmert jetzt ein Namensschild dazu. Befestigt wurde dieses wie das Relief dankenswerterweise unentgeltlich von der Firma Pasora.

Die Jürgen von Woyski-Stiftung ist derzeit froh über Spenden, weil durch die gegenwärtige Tiefzinspolitik kaum Zinsen auf das Stammkapital zu erwirtschaften sind, erklärt der Kuratoriumsvorsitzende Heinz Auerswald. „Eine Stiftung darf ihr Stammkapital nicht antasten“, fügt er als Begründung an.

2019 anlässlich des 90. Geburtstages von Jürgen von Woyski werden seine Bilder sowie Skulpturen im Schloss Hoyerswerda gezeigt, kündigt Claudia Niemz an. Viele Werke gehören der Stiftung und einige sind Leihgaben aus Privatbesitz.

Die Arbeiten werden Teil einer Sonderausstellung zum Thema 60 Jahre Zoo sein, die für den Sommer vorbereitet wird, erklärt die wissenschaftliche Leiterin des Stadtmuseums Boglarka Ilona Szücs. Die Entstehung und Entwicklung des Zoos als Werk der Hoyerswerda Bürger werden beleuchtet und die dort vorhandene Kunst. Für diese bis heute bsondere Verknüpfung waren der Maler, Museums- sowie erste Tierparkleiter Günter Peters und Jürgen von Woyski verantwortlich, der dort von 1975 bis 1989 Internationale Bildhauersymposien organisiert hat.

Die Jürgen von Woyski-Stiftung will auch, wie in den vergangenen Sommerferien erfolgreich begonnen, weiter mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, erklärt Claudia Niemz weiter. Der jungen Generation soll das Schaffen des Hoyerswerdaer Malers und Bildhauers, dessen Skulpturen vielfach im Zoo und im Stadtgebiet präsent sind, näher gebracht werden. Partner sind dabei weiterhin Jürgen von Woyskis Tochter Sabine Moormann und die Kulturfabrik. Einen Preis für die Kinder- und Jugendgalerie Hoyerswerda will die Jürgen von Woyski-Stiftung wieder ausloben, um an dieser Stelle ihre Präsenz zu erneuern. Über neue, vor allem jüngere Mitglieder freuen sich die Mitglieder immer, denn sie wollen auch künftig engagierte Arbeit für das Erbe des Hoyerswerdaer Ehrenbürgers leisten.