Ein älteres Lautaer Ehepaar - Renate Rietz (71) und ihr Mann Siegfried (81) - war gerade beim Aussteigen aus der Regionalbahn, als die Türe schloss und sich der Zug wieder in Bewegung setzte (die RUNDSCHAU berichtete). Obwohl Siegfried Rietz dabei nach eigenen Aussagen fast die Hand eingeklemmt wurde, kamen die beiden Senioren mit dem Schrecken davon.
Bahn-Sprecher Andreas Fuhrmann sagte jetzt der RUNDSCHAU, eine Befragung der zuständigen Zugbegleiterin habe letztlich nicht klären können, wie es zum vorzeitigen Schließen der Tür kommen konnte. Möglicherweise, so Fuhrmann, habe sich Siegfried Rietz beim Aussteigen mit einer Hand an der Tür festgehalten und diese selbst zugezogen. Dessen Ehefrau Renate schließt diese Version allerdings kategorisch aus: „Auf gar keinen Fall“ sei es so gewesen. Schon deshalb, weil vor dem Schließen der Zugtür der entsprechende Warn-Ton zu hören gewesen sei.
Für Renate Rietz ist das Thema jetzt erst einmal erledigt: „Gottseidank ist ja nichts passiert.“ Erfreulich sei aber, dass sich die Bahn so eingehend mit dem Vorfall beschäftigt habe. Der sei schließlich kein Einzelfall: „Nach dem Artikel hat mich eine Frau angesprochen, die erzählte: Mir ist genau das Gleiche passiert.“ (tra)