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| 12:21 Uhr

Interview mit Klaus Weickert
Von Naschgarten bis Teich reichen Ideen für Wohngebiet

Klaus Weickert, Geschäftsführer der Wobau Lauta
Klaus Weickert, Geschäftsführer der Wobau Lauta FOTO: Anja Guhlan
Lauta. Die Wohnungsbaugesellschaft Lauta mbh und die Stadt wollen mit Klimaschutzprojekten das Wohnen im Plattenbaugebiet Lauta-Süd attraktiver machen. Dazu gibt es ein Treffen mit Anwohnern am 20. März 2018.

An den Haustüren der Plattenbauten unter anderem in der Einsteinstraße hängen sie: Einladungen für ein Arbeitstreffen, das  am Dienstag, 20. März, von 16 bis 18 Uhr in der Aula der Grundschule „Hans Copppi“ in der Lautaer Hans-Sachs-Straße 20 stattfinden wird. Veranstalter sind die Wohnungsbaugesellschaft Lauta mbh und die Stadt, die an der Wobau  beteiligt ist. Die RUNDSCHAU fragte bei Wobau-Geschäftsführer Klaus Weickert nach, worum es bei dem Treffen gehen soll.

Warum veranstalten Sie solch ein Arbeitstreffen?

Es gab bereits ein erstes Arbeitstreffen, bei dem die Projektidee den institutionellen und gewerblichen Anliegern in Lauta-Süd vorgestellt wurde. Die Idee ist ja, durch systematische Klimaschutzmaßnahmen die Attraktivität des Plattenbaugebiets Lauta-Süd zu steigern. Dabei sollen vor allem die Rasenflächen belebt werden bei gleichzeitiger Senkung des Pflegeaufwandes.  Im zweiten Schritt ist nun angedacht, interessierte Bewohner – vor allem aus der Einstein- und der Bachstraße – einzubeziehen. Es sollen konkrete Maßnahmen zur Sprache kommen und weitere Ideen gesammelt werden.

Welche Ideen schweben Ihnen bereits vor?

Die Rasenflächen sollen eine gärtnerische Neugestaltung bekommen. Auch über eine sinnvolle Regenwassernutzung unter Einbeziehung der vorhandenen Teiche soll nachgedacht werden. Zudem sollen Sport-, Spiel- und Freizeitbereiche auf dem Sportplatz aufgewertet werden. Zudem könnten kleine Sitzgruppen als Wohlfühloasen geschaffen werden. Auch „Naschgärten“ mit Beeren- und Obstgewächsen und Streuobstwiesen können entstehen. Möglich sind Rollator- und Fahrradgaragen, Hundekotbeutelspender oder nutzbare Fitnessgeräte.

Wohin sollen diese Vorhaben führen?

Es handelt sich um ein Modellprojekt mit den Zielen, durch ausgewogene, naturnahe Landschaftsgestaltung ein schöneres Wohnumfeld zu schaffen und dabei einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Durch die Idee einer Pflegenutzung sollen die Kosten für die Unterhaltung und Bewirtschaftung des Wohnumfeldes begrenzt werden.

Mit Klaus Weickert sprach
Anja Guhlan

Der Sportplatz ist derzeit eher trist und auch zwischen den Plattenbauten gibt es derzeit keine blühenden Landschaften. Das soll sich ändern.
Der Sportplatz ist derzeit eher trist und auch zwischen den Plattenbauten gibt es derzeit keine blühenden Landschaften. Das soll sich ändern. FOTO: Anja Guhlan