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| 01:05 Uhr

Vogelgrippe: Tiere bleiben im Stall

Kamenz.. Aufgrund der weiteren Ausbreitung der Klassischen Geflügelpest (Vogelgrippe) in Rumänien, der Türkei und Russland und der Befürchtung, dass der Erreger der Geflügelpest über Zugvögel auch nach Mitteleuropa verschleppt werden kann, wurden weitere Maßnahmen

zur Verhinderung einer möglichen Infektion von Hausgeflügel festgelegt. Wie das Kamenzer Landratsamt informierte, müssen Jäger Proben von erlegten Enten und Gänsen zur virologischen Untersuchung auf Influenza-A-Virus abgeben. Außerdem ist das gehäufte Auftreten von kran-ken oder verendeten Wildgeflügel unter Angabe des Fundortes der zuständigen Behörde zu melden.
Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten oder Gänse müssen bis ein-schließlich 15. Dezember in geschlossenen Ställen gehalten werden. Ausnahmeregelungen müssen mit dem Lebensmittelüberwachungs- und Veterinär-amt abgesprochen werden.
Die Durchführung von Geflügelmärkten, Geflügelschauen, Geflügelausstellungen oder Veranstaltungen ähnlicher Art ist verboten. Die zuständige Behörde (für den Landkreis Kamenz das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt Kamenz) könne Ausnahmen genehmigen. (red)