Geflügelpest-Alarm im Landkreis Bautzen: An neun verendeten Schwänen, die Ende Februar an den Teichen von Deutschbaselitz bei Kamenz aufgefunden wurden, ist das hochpathogene Influenza A Virus des Subtyps H5N8 (Geflügelpest) festgestellt worden. Bestätigt wird das durch einen Befund des Friedrich-Löffler-Instituts (FLI).

Verendete Wildvögel im Landkreis-Norden gefunden

Darüber hinaus wurden weitere im Landkreis Bautzen tot aufgefundene Wildvögel mit Verdacht auf Geflügelpest an der Landesuntersuchungsanstalt Sachsen untersucht. Die Bestätigung dieser Fälle steht jedoch noch aus. Mehrfach wurden verendete Wildvögel, vor allem Schwäne, geborgen.
Um die Gefahr der Übertragung des Virus auf Hausgeflügel einzudämmen, ordnet das Landratsamt nun die Aufstallungspflicht für Geflügel an. Davon betroffen ist das gesamte Gebiet des Landkreises Bautzen nördlich der Autobahn A 4.

Hühner, Enten und Gänse müssen im Stall bleiben

In diesem Risikogebiet dürfen Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Wachteln, Enten und Gänse bis auf Widerruf ausschließlich in geschlossenen Ställen oder unter einer gesondert gesicherten Abdeckung gehalten werden. Außerdem besteht eine Meldepflicht der Geflügelhaltung beim Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt.
Tot oder krank aufgefundene Wildvögel sollten auf keinen Fall berührt werden, wird in einer Mitteilung gewarnt. Die Funde sollten dem Jagdpächter oder beim Veterinäramt in Bautzen (Tel.: 03591 525139000) gemeldet werden.